Marterl in Birnbaum

Lesachtal
Ausgezeichnet naturbelassen

Marterl in BirnbaumMaia Luggau hat als Wallfahrtsort große Bekanntheit erlangtIm Bauernladen findet man regionale Produkte aus dem LesachtalKalvarienberg bei Sankt Jakob im LesachtalAm Gailtaler Höhenweg - die sanfte Alternative zum Karnischen HöhenwegMühle unweit von Maria LuggauAm Karnischen Höhenweg - der WolayerseeMühlradJede der kleinen Ortschaften im Lesachtal ist eine Besonderheit für sichDer Geotrail am Karnischen KammDer Lesachtaler BauernladenWallfahrer aus dem In- und Ausland kommen zur Marienverehrung nach Maria Luggau

Besonderes im Kärntner Lesachtal

Maria Luggau

Maria Luggau wurde als Wallfahrtsort weit über die Grenzen Kärntens hinaus bekannt. Im Jahr 1513 schlief die Bäuerin Helena Unterluggauer – entkräftet von der Arbeit auf dem Weizenacker – an Ort und Stelle ein, als ihr in einer Traumvision der Auftrag erteilt wurde, hier eine Kirche erbauen zu lassen. Sie stellte eine brennende Kerze auf den Acker, deren Flamme trotz widrigster Witterung nicht erlosch. Nachdem die Bäuerin mit ihrem tiefen Glauben die umliegenden Bauern überzeugen konnte, wurde ihr die finanzielle Unterstützung gewährt mit der sie einen Bildstock und später eine kleine Kapelle errichten ließ. Bereits wenige Jahre später folgte der Bau einer gotischen Wallfahrtskirche. Seither kommen zahlreiche Wallfahrer aus dem In- und Ausland zur Marienverehrung nach Maria Luggau. Papst Johannes Paul II. erhob die Kirche schließlich zur „Basilica minor“, einer besonders hohen päpstlichen Auszeichnung. Eine der Wallfahrten nach Maria Luggau führt von Sappada durch das Val Sesis und über den Passo Sesis (Bladner Joch) am Karnischen Kamm zum Hochweißsteinhaus und durch das Frontal zur Wallfahrtskirche.

Kraftquelle Radegund

Themenwanderweg über die Kraftquellen Natur, Kultur, Tradition und Wasser, Geführt von Mai bis Oktober jeden Mittwoch um 14 Uhr.

Heilquelle Tuffbad

Eine Calzium-Magnesium-Sulfat-Hydrogencarbonatquelle entspringt aus 200 m tiefen Tuffgestein und wurde von den Luggauer Patres 1765 entdeckt. Damals diente eine Badehütte für den Eigengebrauch. Heute gibt es zahlreiche Anwendungen, Schwimmbad etc. im Almwellnesshotel, welches für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

Der Karnische Höhenweg

Direkt am Karnischen Kamm führt der Karnische Höhenweg oder “Friedensweg“ von Sillian bis Arnoldstein, als Teil des Österreichischen Weitwanderweges 03 sowie des Europäischen Weitwanderweges 10 und der Via Alpina. Landschaftlich beeindruckend aber durchaus anspruchsvoll ist diese Höhenwanderung, bei der man immer wieder die Staatsgrenze zwischen Österreich und Italien überquert. Kriegsrelikte und der höchste Kriegerfriedhof in den Ostalpen zeugen davon, wie bitter diese Grenze während des ersten Weltkrieges umkämpft war. Das Auffinden von Blindgängern und Munition ist in diesem ehemaligen Kriegsfrontgebiet keine Seltenheit. Diese Relikte sollten auf keinen Fall berührt werden, am besten meldet man den Fund sofort bei der Polizei. Vorsicht ist auch bei der Erkundung historischer Anlagen und unmarkierter Frontwege angebracht: die Steige enden oft plötzlich in unwegsamen Gelände.
Mit beeindruckenden Ausblicken auf die Sextener Dolomiten, die Julischen Alpen und die Dreitausender der Ostalpen im Norden bewältigt man in 10 bis 14 Etappen die 150 km lange Wegstrecke. Es bietet sich natürlich auch die Möglichkeit vom Tal aus zu einer der vielen Schutzhütten aufzusteigen und einen Teilabschnitt des Höhenweges zu erkunden.

Gailtaler Höhenweg

Das sanfte Gegenstück zum Friedensweg bietet der Gailtaler Höhenweg, der in etwa 90 km von St. Oswald bei Kartitsch in Osttirol bis zur Windischen Höhe in Kärnten führt. Erst im Jahr 2000 wurde auf Initiative des Tourismusverbandes die Idee geboren, die teils verfallenen Wege
entlang der Gailtaler Alpen zu revitalisieren. Gemeinsam mit dem OeAV, den Gemeinden und den Tourismusverbänden wurde in zwei Jahren harter Arbeit der westliche Teil von Kartitsch bis zum Gailbergsattel instand gesetzt und neu markiert. In wenig schwierigen Etappen führt dieser Weg südlich der Lienzer Dolomiten durch die westlichen Gailtaler Alpen. Die einzelnen Wegstrecken sind als Themenwege ausgewiesen. So erhält man einen Einblick in die Arbeit der Berg- bauern, über Flora, Fauna und Geologie.
Im Herbst 2004 wurde auf Kärntner Seite die Fortsetzung des Weitwanderweges 229 aufgenommen, und die Strecke schließlich durch die Reißkofelgruppe bis zur Windischen Höhe verlängert. Ganz anders als beim Karnischen Höhenweg führt der Gailtaler Höhenweg keinesfalls ständig am Grat entlang, sondern auch inTaleinschnitte hinab, um sogleich auf der anderen Talseite wieder mehrere hundert Höhenmeter hinauf zu leiten. Dadurch erschließt sich dem Wanderer eine Vielfalt an Landschaften, die im Wechselspiel mit den einsamen Berggipfeln den Gailtaler Höhenweg zu einem Erlebnis der besonderen Art werden lassen.

Via Alpina

Die Via Alpina ist ein internationaler Weitwanderweg von Triest nach Monaco. Auf insgesamt fünf Routen, 342 Tagesetappen und über 5.000 km Weglänge durchquert er die acht Alpenstaaten Italien, Slowenien, Österreich, Deutschland, die Schweiz, Liechtenstein, Frankreich und Monaco.
Am Karnischen Kamm verläuft die Via Alpina vom Wurzenpass am Dreiländereck, von Slowenien kommend in Richtung Westen, meist entlang des Grenzverlaufs von Thörl- Maglern, über das Nassfeld, den Plöckenpass, die Sillianer Hütte bis zum Helm. Die Geschichte und Geologie des Karnischen Kamms sind weltbekannt und als „Friedensweg – Via della pace” spielt dieser Abschnitt eine besonders bedeutungsvolle Rolle. Alle Attribute der Via Alpina – die Verbundenheit der Alpenstaaten, die Schutzwürdigkeit des Alpenraumes, die Förderung der Kulturen, sowie die freie Überschreitung der Staatsgrenzen werden hier vereint.

Mehr Informationen zur Via Alpina

Lage

Lagekarte Bergsteigerdörfer im LesachtalVia Alpina

Buchtipp:
Mair, Walter: Gailtaler Höhenweg, 128 Seiten (€ 6,90)
Folder Karnischer Kamm (kostenlos)
Beide im Tourismusbüro Liesing erhältlich.

Klettern u. Bergwandern in ÖsterreichAlpen entdecken, Bergurlaubsanfter Alpen-TourismusÖsterreich: alpine Lebensartsanfter Bergurlaubsanfter Bergurlaub