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Blick zum Lumkofel © Erwin Soukup

Lesachtal
eine Visitenkarte zum Kennenlernen

Blick zum Lumkofel © Erwin SoukupMillnatzsattel in herbstlichen Farben © Erwin SoukupSoleck © Erwin SoukupLanglaufen © Erwin SoukupWeidevieh auf der Leckenalm © Erwin SoukupDas Hochweißsteinhaus © Erwin SoukupHöhenwanderung in den Karnischen © Erwin SoukupMaria Luggau © Erwin SoukupSchitour im Lesachtal © Erwin SoukupSchneeschuhwandern kann sehr lustig sein © Erwin SoukupObergail © Erwin SoukupKlettern © Erwin Soukup
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Klettern & Klettersteige

Wie schon das Tiroler Gailtal, bietet auch das Lesachtal einige interessante Klettertouren. Im Folgenden wurde eine kleine Auswahl an nicht zu schwierigen Touren getroffen, die Lust auf Mehr machen sollen.

Weißsteinspitze (2.462 m) - Ostwand (III bis IV; 2 Passagen IV+)

Schöne Kletterei in durchwegs festem Fels. Der Einstieg erfolgt oberhalb des Schrofenvorbaues beim untersten Grasband in der rechten Wand-hälfte. Nun schräg aufwärts zum überdachten Band und rechts zum Standplatz. Weiter entlang des Bandes bis zum Überhang, der zu überklettern ist. Nach einem kurzen leichteren Gelände, führt die Klettertour nun wieder durch eine senkrechte Rissverschneidung bis zum Beginn eines Kamins. Über eine kompakte Wand links aufwärts. In Folge über eine kurze brüchige Stelle bis zu einem schmalen Band unter einem Kamin. Diesen links umgehend und auf einer Rippe hinauf zum Ostgipfel (150 HM, 2 Stunden).

Die Hohe Warte (2.780 m) - Nordwand (I ; wenige Stellen II)

Durch die himmelhoch scheinende Nordwand führt eine teils versicherte Route (Koban Brunner Weg), die nur bei Schönwetter und mit entsprechender Ausrüstung ratsam ist. Der Einstieg liegt nahe dem Valentintörl. Ein Steig durchmisst die Halde zum Felsfuß, dem schräge, leicht versandete Platten folgen. Auf die Markierung achtend, gelangen wir hinauf in das breite Nordwandkar, wo der, oft über Jahre gehärtete Schnee höchste Vorsicht verlangt. Nach dessen Querung führt die seilversicherte Route auf hintereinander gereihten Grattürmen empor und schließlich zum Gipfel mit Kreuz, Stein-mann, Glocke und unternehmungsfrohen Menschen, die vorwiegend den südseitig führenden Normalweg wählen. Dort gelingt auch der Abstieg über Felsstufen, auf Schuttrinnen und im felsumschlossenen Kar, mit dem Blick in das Canale di Groto, wo entlegene Ortschaften und Einzelgehöfte von dunklem Wald umrandet liegen (820 HM, 3 Stunden).

Klettergarten Tuffbad

45 Routen mit einer Länge von 10 bis 40 m in schönem, kompaktem Kalkfels befinden sich im Klettergarten Tuffbad. Verteilt auf zwei Sektoren kann man vom V. bis zum oberen IX. Schwierigkeitsgrad klettern. Die Touren sind gut mit Bohr- und Klebehaken abgesichert. In etwa 25 Minuten erreicht man den Klettergarten vom Parkplatz beim Tuffbad.

Infos und Topos

Hochweißsteinüberschreitung - Karnischer Kamm

Will man den Hochweißstein überschreiten, dann führt der Pfad über das Hochalpljoch und den Passo Sesis zur Calvihütte. Auf den, gegen den warmen Süden gewandten Fels- und Steilfluchten des Hochweißsteins führt die Via ferrata “Sartor” mit abenteuerlicher Route und nachhaltigem Felserlebnis zum vielbesuchten Gipfel.

Hohe Warte (2.780 m) Nordwand-Klettersteig – „Weg der 26er“ (D+)

Dieser neue Sportklettersteig, der durch die Nordwand der Hohen Warte führt, zählt zu den schwierigsten im gesamten Karnischen Kamm. Er wurde vom Jägerbatallion 26 des Österreichischen Bundesheeres errichtet.
Ausgangspunkt ist das Valentintörl (2.138 m), das entweder von der idyllisch gelegenen Wollayer See Hütte (1.959 m) oder von der unteren Valentinalm (1.220 m). aus erreicht wird. Vom Valentintörl geht es auf einem markierten Steig zum Einsteig. Der Klettersteig führt über Platten, durch Kamine und Verschneidungen zu einem großen Schotter- bzw. Schneefeld, wo er sich mit dem Koban-Brunner Weg vereinigt und über diesen zum Gipfel führt.

mehr Infos zum Klettersteig

Klettersteig Cellon (2.238 m)- Steinberger Weg(B/C) und „Via senza confini“ (C/D)

Gleich zwei Klettersteige führen auf den Cellon bzw. Frischenkofel. Zum einen der Steinberger Weg (B/ C), der durch die Ostschlucht führt und der etwas schwiergere „Weg ohne Grenzen“ (C/D). Ausgangspunkt ist für beide der Plöckenpass. Vom Parklplatz auf der italienischen Seite zur alten Plöckenstraße und den Wegweisern folgend über die Lawinengalerie durch den lichten Wald bis zur Weggabelung. Dort links zum versicherten Cellonstollen (B) und durch diesen hinauf zur Cellonschulter. Stirnlampe nicht vergessen! Zweigt man bei der Weggabelung rechts ab, so folgt man zunächst dem Geotrail um dann scharf links über steile Almwiesen zum Einsteig des Steinberger Weges zu gelangen. Dieser Steig führt durch die Ostschlucht auf den Cellon Von der Abzweigung Steinberger Weg links haltend entlang des Wandfußes in wenigen Minuten zum Einstieg des „Via senza confini“. Dieser abwechslungsreiche Klettersteig führt über eine große Plattenrampe zum Grat und weiter über einen senkrechten Kamin und kurze Steilaufschwünge und Risse zum Ausstieg. Von dort über einen Steig zum Gipfel. Ausgesetzte und teilweise sehr schwierige Kletterstellen setzten Erfahrung und Kletterkönnen voraus.

mehr Infos zum Klettersteig

Lage

Lagekarte Bergsteigerdörfer im Lesachtal
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