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Das idyllische Ortszentrum von Vent © Bernd Ritschel, Ötztal Tourismus

Vent im Ötztal
Ein Klassiker unter den Bergsteigerdörfern

Das idyllische Ortszentrum von Vent © Bernd Ritschel, Ötztal TourismusBergtour in den Ötztaler Alpen © Bernd Ritschel, Ötztal TourismusBlick auf den Niederjochferner © Christina Schwann, OeAVGute Stimmung auf der Breslauer Hütte © G. MangoldPanoramablick auf Vent © Christina Schwann, OeAVWasserfall am Panoramaweg nach Vent © Christina Schwann, OeAVDer Hohle Stein bei Vent © Christina Schwann, OeAVBlick auf den Schalfkogel © Christina Schwann, OeAVHütte unterhalb des Hochjochhospiz im Rofental © Christina Schwann, OeAVHaflinger im Rofental © Christina Schwann, OeAVVent im Winter © Bernd Ritschel, Ötztal TourismusHochtour am Rofenkar © Bernd Ritschel, Ötztal Tourismus
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Besonderes rund um Vent

Naturpark Ötztal

Das Bergsteigerdorf Vent liegt inmitten des Ruhegebietes Ötztaler Alpen, das im Jahre 1979 vom Oesterreichische Alpenverein initiiert und schließlich 1981 von der Tiroler Landesregierung im Ausmaß von 396 km² verordnet wurde. Im Jahre 1995 wurde das Ruhegebiet Ötztaler Alpen von der Tiroler Landesregierung als Natura 2000-Gebiet nach Brüssel gemeldet. Es ist damit das größte alpine Ruhegebiet in Tirol. Ruhegebiete zeichnen sich besonders durch das Fehlen von lärmerregenden Betrieben, von Seilbahnen für die Personenbeförderung, von Schleppliften sowie von Straßen für den öffentlichen Verkehr aus. In einem Ruhegebiet soll die Erhaltung eines möglichst großen, noch intakten Naturraumes als Ruhe-, Wander- und Skitourengebiet oder als ökologischer Ausgleichs- bzw. Pufferraum gewährleistet sein.

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Franz Senn (1831 - 1884)

Mit der Gründung des Oesterreichischen Alpenvereins begann im Jahre 1862 ein neues Kapitel des Alpinismus und des Bergsteigens. Der Gletscherpfarrer Franz Senn, Mitbegründer des Deutschen Alpenvereins (1869) und Kurat in Vent, förderte den Alpinismus, indem er Wege und Steige anlegte und Schutzhütten errichtete. Er wollte damit die Menschen für das Bergsteigen begeistern, aber auch die wirtschaftliche Lage der Bevölkerung in den Tälern verbessern. Franz Senn war selbst begeisterter Bergsteiger und erstieg zahlreiche Dreitausender in den Ötztaler Alpen.

Ötzi - “Der Mann aus dem Eis”

Am 19. September 1991 wurde beim Abstieg von der Fineilspitze (3.514 m) hinunter zum Tisenjoch (3.280 m) der 5.300 Jahre alte “Mann aus dem Eis” völlig unversehrt mit umfangreicher Ausrüstung (Bogen, Pfeile, Beil, Fußbekleidung, Mantel, Tragekorb, Messer) gefunden und geborgen. Dieser sensationelle und einzigartige Fund beweist, dass Jäger, Hirten und Händler bereits seit vielen Jahrtausenden über die Jöcher des Alpenhauptkammes gezogen sind und noch heute ziehen. Heute kann der „Mann aus dem Eis“ im Archäologiemuseum in Bozen bewundert werden.

Via Alpina

Die Via Alpina ist ein internationaler Weitwanderweg von Triest nach Monaco. Auf insgesamt fünf Routen, 341 Tagesetappen und über 5.000 km Weglänge durchquert er die acht Alpenstaaten Italien, Slowenien, Österreich, Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Frankreich und Monaco. Dabei stellt dieser Weg eine absolute Besonderheit dar, weil er die unterschiedlichen Kulturen und auch die Verbundenheit der acht Länder in symbolischer und ausdrucksstarker Art und Weise zusammenfügt. Die Similaunhütte markiert mit 3.019 m den höchsten Punkt der Via Alpina im gesamten Alpenraum. Der Gelbe Weg führt den Wanderer von Bozen kommend durch das Schnalstal über den Übergang am Similaun. Durch die atemberaubende Gletscherwelt der Ötztaler Alpen führt die Via Alpina abwärts in das kleine Bergsteigerdorf Vent.
Der Naturkundliche Führer “Via Alpina – Ötztaler Alpen” (Hrsg.: OeAV) von Hannes Schlosser beschreibt die Etappen vom Pitztal ins Ötztal und über die Sillianerhütte ins Südtiroler Schnalstal. Der kleine Führer kann beim OeAV unter shop@alpenverein.at zum Preis von EUR 5.- bestellt werden.

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Lage

Lagekarte Bergsteigerdorf Vent im ÖtztalNaturpark ÖtztalVia Alpina

Nuturkundlicher Führer Via Alpina - Ötztaler Alpen

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