












Der Hochkranz ist ein Gipfel der alleinstehend über dem Saalachtal thront. Er bietet eine herrliche Aussicht auf die Leoganger und Loferer Steinberge, das Steinerne Meer und die Berchtesgadener Alpen. Von Frohnwies über Pürzlbach hinauf zur Kallbrunnalm. Teils Steig- und Trittspuren wechseln sich zum Kühkranz (1.811 m) ab. Nun werden die steilen Grashänge gequert, bis man zu einer steilen Felsrinne gelangt. Mittels Eisengriffen und Drahtseilen auf den Gipfel (1.280 HM, 3 Stunden).
Achtung: viele Kreuzottern!
Von Pürzlbach entlang der Almstraße bis zur Kallbrunnalm. Über das weitläufige Almgebiet auf dem Weg Nr. 411 bis zu einer Weggabelung und weiter in östlicher Richtung über eine Wiese in den Wald . Hinter einer kleinen Geländeschwelle befindet sich der idyllische Seehornsee (1.770m). Vom See in einem großen Linksbogen durch ausgedehnte Latschenbestände auf die Westflanke, wo der Steig zuerst in felsigem Gelände, dann über sanfte Wiesen zum Gipfel führt.
Als Abstiegsvariante gelangt man in einer größeren Runde vom Gipfel nördlich in Richtung Palfelhörner, dann rechts abzweigend und über einen Steig durch die Hochwies, vorbei an der Mitterkaseralm hinunter zum Diesbachstausee und schließlich zur Kallbrunnalm zurück.
Eine beliebte Wanderung führt über die Kammerlingalmen zum Kammerlinghorn. Der unschwierige Gipfel ist in 3-4 Stunden (ca. 1.200 HM) zu erreichen. Von Hintertal zunächst Richtung Hirschbichl, dann bei Point nach Westen zu den Kammerlingalmen hinüber. Bevor die Almen erreicht werden, steigt man über die steilen Wiesen auf zur Mooswand. Am Waldrand führt ein Steig in Kehren zum Karlboden, dann vorbei am Karlkogel (2.196m) und über einen breiten Felsrücken zum Gipfel des Kammerlinghorns (2.484m).
Der Zustieg zum Ingolstädter Haus erfolgt von Weißbach am besten über die Kallbrunnalm. Von Weißach auf der Straße nach Pürzlbach und weiter über die Kallbrunnalm zum Dießbachstausee. Nun am See vorbei und entlang des Dießbaches bis zur Mitterkaseralm, wo sich auch die Talstation der Materialseilbahn befindet. Von dort geht es in nördlicher Richtung durch Latschen und Schuttgelände, an der Mitterkaserwand vorbei, bevor der Weg südwestwärts zur Hütte abzweigt (1.275 HM, 5 Stunden).
Die Hütte dient als Stützpunkt für Berg- und Klettertouren im Steinernen Meer, aber auch für eine Überschreitung des größten Gebirgsstockes in den Berchtesgadener Alpen. Besonders empfehlenswert ist die Große Sommer-Reib´n, die das Gegenstück zur bekannten Skitourenroute „Große Reib´n“ darstellt.
Die Passauer Hütte in den Leoganger Steinbergen ist ein wichtiger Stützpunkt des Arnoweges, des längsten durchgehenden Wanderweges im Bundesland Salzburg. Der Zustieg zur Hütte ist also von Weißbach aus bestens markiert. Man folgt dem Arnoweg von Weißbach südlich in Richtung Frohnwies, wo man die Bundesstraße und die Saalach quert und im Wald nach einem kurzen Anstieg auf einer leicht ansteigenden Forststraße parallel zum Saalachtal wandert. Der Weg führt dann in Kehren hinauf zur Hochgrub-Jagdhütte und schließlich aus dem schütteren Hochwald in die Karlandschaft des Hochgrub. Zur Passauer Hütte geht es nun noch 350 Höhenmeter südwärts durch das imposante Kar (insgesamt 1.400 HM, 4 Stunden).
Wenn man in Weißbach bei Lofer urlaubt, sollte unbedingt das Birnhorn als höchster Gipfel der Leoganger Steinberge als Ziel gewählt werden. Um diese Tour richtig genießen zu können, wäre eine Übernachtung auf der Passauer Hütte (2.033 m) zielführend.
Die Route verläuft am 1. Tag von Diesbach in ca. 4 Stunden über die Hochgrubalm zur Schutzhütte (1.400 HM). Am 2. Tag geht es über den gesicherten Steig in ca. 1,5 Stunden zum Gipfel (605 HM).
Aufgrund seiner vorgeschobenen Lage ist der Große Hundstod ein herrlicher Aussichtsgipfel. Der Zustieg von Oberweißbach über Pürzlbach und dem Diesbachstausee ist lang (1.450 HM, 5 Stunden), sodass eine Übernachtung auf dem Ingolstädter Haus ratsam ist. Von der Schutzhütte erreicht man zuerst über steile begrünte Schrofen und anschließend über Schuttflächen nach 475 HM und 1,5 Stunden den Gipfel.