












Der neu geschaffene ,,Naturkundliche Wanderweg Seebachtal“, der am eindrucksvollen Stappitzer See vorbeiführt, bietet die Möglichkeit, die naturkundlichen Besonderheiten dieses Gebietes mit allen Sinnen kennen zu lernen. Entlang von 18 Haltepunkten erfährt der Besucher in Begleitung des gleichnamigen Naturkundlichen Führers unter anderem interessante Informationen über den Stappitzer See, die Stelzwurzler, den “Betenden Wald”, das Eisloch, die Furkationszone, aber auch über die Tier- und Pflanzenwelt sowie geschichtliches über und rund um Mallnitz (Gehzeit ca. 3 Stunden).
Kulturgeschichtliche Zeitzeugen in und um Mallnitz sind fünf alte Stock-mühlen, die restauriert wurden und somit wieder betriebsbereit sind. Regelmäßig werden Führungen vom Nationalpark Hohe Tauern in Mallnitz angeboten. Ein Herzstück bilden auch ein 200 Jahre alter Einhof und das Sägewerk mit dem Venezianergatter am Eingang des Dösentales.
Einige Höhenmeter oberhalb von Mallnitz befindet sich am Niederen oder Mallnitzer Tauern das 1832 errichtete „Tauernhaus“, welches eine interessante Information über die historische Säumerei beinhaltet.
Am Ausgangspunkt des Parkplatzes Dösener Tal gibt eine Informationstafel Auskunft über den Blockgletscherweg mit seinen fünf Informationshalte-punkten. Die Wanderung führt nun in ca. 45 Minuten entlang des Dösen-baches zur Konradhütte (1.616 m) und weiter Dösener Hütte (1.976 m). Vorbei an der Egger Alm und den anschließenden “Lackenböden”, geht es hinauf zur letzten Stufe, wo uns der Dösner See erwartet. Am Westende des Sees ist das Arthur-von-Schmid-Haus (2.281 m) bereits gut zu erkennen. Entlang der Wanderung erhält der Wanderer u.a. interessante Informationen über Temperaturentwicklung im Gebirge, Permafrost, Klimaschwankungen und Blockgletscher (ca. 1.000 HM, 4 Stunden).
Die Wanderung beginnt in Mallnitz und führt taleinwärts vorbei an der Mallnitzer Alm und auch am Gasthaus Gutenbrunn. Nach ca. 1 Stunde erreicht man ein Marterl, welches linkerhand gequert wird.
Nun orographisch rechts taleinwärts, wo der Weg in Serpentinen bergwärts zur Waldgrenze führt. Hier beginnt ein weites Kar, wo die Jamnigalm auf 1.745 m steht (554 HM, 2 Stunden).
Von der Talstation der Ankogelbahn erreicht man nach ca. 15 Minuten den Stappitzer See. Von hier an begleiten uns zahlreiche Wasserfälle bis zur Lassacher Alm (1.300 m). Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zur Schwussnerhütte, die von riesigen Felsblöcken umgeben ist. Ein kurzes Stück folgt man nun dem Wanderweg bis zum Graben des Pleschischg-
baches taleinwärts, um dann über steile Serpentinen in die florenreiche “Pleschischg” zu gelangen. Wer noch genug Kraft in den Beinen hat, setzt die Wanderung bis zum Törlriegel (2.321 m) fort. Anschließend geht es
ein kurzes Stück hinunter, zwei Kare querend, zur Celler Hütte (2.239 m), die nicht bewirtschaftet ist (Selbstversorgerhütte). Von hier überblickt man den gesamten Talschluss des Seebachtales mit der imposanten Hochalmspitze (1.000 HM, 6 Stunden – ohne Rückweg).