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Arthur-von-Schmid-Haus am Dösener See © Peter Angermann

Mallnitz
Perle des Nationalparks Hohe Tauern

Arthur-von-Schmid-Haus am Dösener See © Peter AngermannDas Dösental © Peter AngermannBlick vom Dösental auf das Säuleck © Peter AngermannHochalmspitze mit Blick ins Seebachtal © Peter AngermannWanderung im Dösental © Peter AngermannKlettern in der Nähe des Arthur-von-Schmid Hauses © Peter AngermannSchafe beim Arthur-von-Schmid Haus © Peter AngermannSanft Mobil mit dem Velo-Taxi © Christian RupitschBlick auf den Ankogel © Peter AngermannDösental © Peter AngermannAlmabtrieb durch Mallnitz © Peter AngermannSchitour im Lonzagebiet-Häusleralm © Peter Angermann
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Skitouren rund um Mallnitz

Häusleralm (1.868 m)

Eine von den Anforderungen her leichte Tour ohne steile Flanken, bei der aber, trotz etwa 80 % Bewaldung, die jeweilige Lawinensituation zu berücksichtigen ist. Bei Beachtung der Lawinenwarnstufe problemloser Aufstieg und Abfahrt. Begehbar Jänner bis Frühjahr.
Gegenüber dem Gemeindeamt in südlicher Richtung das große Feld queren, bzw. vom Parkplatz Häusleralm in nordwestlicher Richtung bis zur ehemaligen Schiabfahrt (Waldschneise). Entlang der früheren Schipiste zunächst bis auf 1.750 m in bewaldetem Gebiet, dann stellenweise freies Weggelände bis zur Häusleralm (mehrere Hütten – nicht mehr bewirtschaftet). (ca. 700 HM, 2 – 2,5 Stunden)

Rameterspitz (2.695 m)

Gerade im Tauerntal gibt eine ganze Reihe lohnender Skitourenmöglich-keiten. Hervorzuheben ist der Rameterspitz (auch Romatn Spitze genannt), der durch wunderschöne Firnhänge besticht. Vom Parkplatz
der Jamnig-Hütte (ca. 1.680 m) steigt man anfangs nordöstlich durch lichten Wald zum hindernisfreien Kar auf. Unterhalb des Gipfels wechselt man zum Südkamm, über den man den höchsten Punkt erreicht (1.000 HM, 3 – 3,5 Stunden).

Säuleck (3.085 m)

Schöne, aber anstrengende Skitour. Bis auf einige steile Flanken ist die Skitour technisch wenig schwierig, allerdings erfordert der lange Zustieg durch das Dösental eine sehr gute Kondition. Hier ist vor allem bei wärmeren Temperaturen im Frühjahr eine Übernachtung im Winterraum des Arthur-von-Schmid-Hauses empfehlenswert, damit eine zeitige und gefahrlose Abfahrt durch das Dösental möglich ist. Bei Wintersperre im Dösental kann diese Skitour nicht durchgeführt werden.

Vom Parkplatz im Dösental geht es leicht ansteigend in nordwestlicher Richtung taleinwärts bis zur Konradhütte (1.618 m). Noch ein kurzes Stück flach in westlicher Richtung, bevor man über ein steiles Waldstück in ein ebenes Hochtal gelangt. Hier geht es in westlicher Richtung gemütlich weiter über die flachen Almböden der Eggeralm und die Lackenböden. Nach einem weiteren Steilstück am Fuße des Seeriegels (2.339 m) gelangt man zum Arthur-von-Schmidhaus. Nun am rechten Seeufer entlang in Richtung Mallnitzer Scharte und in einem weiten Bogen nach Norden in Richtung Gipfel. Über die Südflanke steigt man zum Säuleck auf, von dessen Gipfel sich ein herrlicher Ausblick bietet (1.650 HM, 6 Stunden).
Die Abfahrt mit einigen langen Flachstücken erfolgt entlang der Aufstiegsspur.

Rudolf-Weißgerber-Biwak (2.714 m) - Vorderer Gesselkopf (2.974 m) oder Feldseekopf (2.864 m)

Ausgangspunkt ist entweder die Stockeralm (1.300 m) oder der Parkplatz unterhalb der Jamnigalm (1.680 m) im Tauerntal. Vorbei an der Jamnigalm geht es in westlicher Richtung zuerst flach und dann immer steiler links vorbei an der Wasserfall- und Gesselwand. Über steile Hänge erreicht man die Feldseescharte, wo die Biwakschachtel steht (1.414 HM, 4 Stunden von der Stockerhütte). Von hier besteht noch die Möglichkeit den Feldseekopf (2.864 m, 1.564 HM, 5 – 5,5 Stunden von der Stockerhütte) zu besteigen.

Hagener Hütte (2.446 m) - Greilkopf (2.583 m)

Entweder von der Stockerhütte (1.300 m) oder vom Parkplatz der Jamnig-alm (1.680 m) führt die Skitour in nordwestlicher Richtung vorbei an der Jamnig-Hütte in den flachen Talboden und weiter entlang des Tauern-baches über freie Hänge hinauf zur Hütte (1.146 HM 3,5 Stunden von der Stockerhütte). Wenn man die Hagener Hütte erreicht hat, ist ein zusätz-licher 30-minütiger unschwieriger Aufstieg auf den Greilkopf (2.583 m) oder, etwas schwieriger, der 2-stündige Aufstieg auf den Vorderen Gessel-kopf (auch Geiselspitze genannt, 2.974 m, 1.674 HM, 5 bis 6 Stunden von der Stockerhütte) möglich.

Ankogel Rundtour

Die Ankogel-Rundtour ist eine hochalpine Überschreitung, die alpine Erfahrung, gute Kondition und Orientierung voraussetzt. Außerdem sind Kletterstellen im II. Schwierigkeitsgrad zu überwinden. Für diese Tour ist eine Gletscherausrüstung (Pickel, Steigeisen, Seil, Gurt) notwendig. Die Schutzhütten (Hannoverhaus, Osnabrücker Hütte, Gießener Hütte, Arthur-von-Schmid-Haus) sind zwar zu dieser Jahreszeit nicht geöffnet, verfügen jedoch alle über offene Winterräume. Die beste Befahrungszeit ist zwischen April und Mai. Ausgangspunkt für die Ankogel Rundtour ist die Talstation der Ankogelbahn in Mallnitz. Die Tour kann mit der Auffahrt der Seilbahn verkürzt werden.

Lage

Lagekarte Bergsteigerdorf Mallnitz
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