












Ausgangspunkt für den Tauernhöhenweg von Malta nach Mallnitz ist die Gmünderhütte (1.186 m). Von hier geht es über die Maralm zur Kattowitzer Hütte (2.321 m). Die zweite Etappe führt von der Kattowitzer Hütte hinunter zum Kölnbreinspeicher, an dessen nördlichem Ufer entlang und in das Großelendtal hinein zur Osnabrückerhütte (2.026 m). Ein kurzer Abstecher (+1 h) zur Arlhöhe (2.326 m) bietet eine herrliche Aussicht über den bereits zurückgelegten Weg.
Von der Osnabrückerhütte geht es über die Großelendscharte (2.674 m) und den Goslarer Weg hinüber zum Hannoverhaus (2.719 m). Oberhalb des Bergsteigerdorfes Mallnitz geht es in einer langen Tagesetappe zur Hagener Hütte (2.446 m). Von hier aus kann man weiter zur Duisburger Hütte oder hinunter nach Mallnitz wandern, von wo man mit dem Bus oder dem Taxi zurück nach Malta gelangt.
Mit dem Anstieg über den „Maurilius H. Mayr-Steig“ wird die Gipfelbestei-gung der Wandspitze zur anspruchsvollen Bergtour, die mit zahlreichen leichten Kletterstellen Alpine Erfahrung und Trittsicherheit erfordert. Zum Teil sind die schwierigen Stellen mit Stahlseilen oder Eisenklammern ver-sichert, die Mitnahme eines Klettersteigsets ist daher empfehlenswert.
Von der Kramerhütte wandert man über den Fahrweg in die Faschaun und weiter hinauf in Richtung Reitereck. Von der oberen Ochsenhütte geht es über einen steilen Hang in eine Einsattelung. Ab hier nach Osten auf dem „Maurilius H. Mayr-Steig“ über den Grat zum Gipfel (1.000 HM, 3 – 4 Std). Der Abstieg erfolgt weniger schwierig über den Poisnig (2.528 m) hinunter zur Torscharte (2.106 m). Von dort entweder direkt über einen Steig zurück in die Faschaun und durch diese zurück zum Ausgangspunkt oder hinunter in Richtung Frido-Kordon Hütte und wie beim Aufstieg zum Stubeck zurück zur Kramerhütte.
Schöne Bergtour mit überwältigender Aussicht vom Gipfel. Von der Köln-breinsperre geht es am Nordufer des Speichersees entlang bis zur Abzwei-gung, die hinauf zur Arlscharte führt. Diesem Weg kurz folgen bis man nach einigen steilen Serpentinen zur nächsten Weggabelung (2.022 m) gelangt. Nun auf dem Weg Nr. 502 hinauf zur Marchkarscharte (2.384 m) und auf dem leicht ansteigenden Pfad weiter durch herrliche Landschaft. Dann das letzte Stück über grobe Felsblöcke und eine ausgesetzte Stelle auf den Gipfel (820 HM, 2,5 Stunden). Wer nicht den selben Weg zurück ins Tal nehmen will, kann durch das Kölnbreinkar eine ausgedehnte Rundtour zurück zum Ausgangspunkt machen (Weg Nr. 546).
Lange und anspruchsvolle Bergtour auf einen der östlichsten Dreitausender in den Ostalpen. Von der Gmünder Hütte (1.186 m) über einen Wander-weg zur Maralmhütte (1.694 m) und über die Obere Maralm auf dem Weg Nr. 547 den Hang querend in den Karboden. Von dort steil bergauf zur Kattowitzer Hütte (2.319 m), die als idealer Stützpunkt für eine Tour auf den Hafner dient (1.200 HM, 3 Stunden). Um den Aufstieg zur Kattowitzer Hütte etwas zu verkürzen kann man auch ca. 4 km nach der Gmünder Hütte auf einer Höhe von 1.512 m starten (Wegweiser Richtung Kattowitzer Hütte). Über einen Fahrweg erreicht man die Obere Maralm und weiter über den Weg NR. 547 die Kattowitzer Hütte (800 HM, 2 Stunden). Der Weg Nr. 547 führt von der Kattowitzer Hütte über einen Steig nach Norden in das Ochsenkar und über Schuttgelände auf den Südwestgrat des Hafners. Dort zweigt man rechts auf den Weg Nr. 548 ab und gelangt über die Gratschneide auf den Hafner. Am Beginn des Grates sind einige leichte und ausgesetzte Kletterstellen mit Hilfe von Stahlseilen zu überwinden, dann unschwierig zum Gipfel (von der Kattowitzer Hütte: 700 HM, 2-2,5 Stunden).
Die Umrundung der Hochalmspitze bietet auf fünf Etappen
eine lohnende Bergtour mit herrlichen Panoramablicken. Gute Kondition und alpine Erfahrung sind für diese Tour notwendig. Es sind auf der gesamten Runde keine Gletscher zu begehen und kurze, ausgesetzte Stellen sind mit Fixseilen gesichert. Mit dem Säuleck kann auch noch relativ einfach ein Dreitausender bestiegen werden.
Ausführliche Tourenbeschreibung
Die zwei beliebtesten Sommeranstiege auf die „Tauernkönnigin” sind, ausgehend von der Gießener Hütte, der Rudolstätter Weg un der Detmolder Grat.