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Die Kirche von Malta © Klaus Rüscher

Bergsteigerdorf Malta
Vasall der Tauernkönigin

Die Kirche von Malta © Klaus RüscherAm Detmoldergrat © Klaus RüscherKinder im Fallbachtal © Klaus RüscherSonnenuntergang auf der Hochalmspitze © Hannes StoxreiterDer mächtige Fallbachwasserfall © Klaus RüscherAm Gipfel der Hochalmspitze © Hannes StoxreiterKlettern in der Kreuzwand © Herman ErberSkitour Kölnbrein © Klaus RüscherKinder im Maltafluss © Klaus RüscherDie Seilrutsche - ein tolles Erlebnis © Klaus RüscherDie mächtige Hochalmspitze im Winter © Klaus RüscherDer Fallbach-Klettersteig © Franz Gerdl
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Bergtouren im Maltatal

Reitereck (2.790 m)

Das Reitereck ist der höchste Berg im Gipfelreigen, der unmittelbar vom Maltaberg aus erreicht werden kann. Vom Ausgangspunkt bei der Kramer-hütte (1.604 m) geht es zunächst auf einer Schotterstraße Richtung Norden in die Faschaun und weiter auf das Maltinger Alpl. An der Ochsen-hütte (2.195 m) vorbei in etwas steilerem Gelände auf einem markierten Steig bis zum Ostgrat, über den der Gipfel des Reiterecks schließlich erreicht wird (1.300 HM, 4 Stunden).

Auf dem Tauernhöhenweg von Malta nach Mallnitz

Ausgangspunkt für den Tauernhöhenweg von Malta nach Mallnitz ist die Gmünderhütte (1.186 m). Von hier geht es über die Maralm zur Kattowitzer Hütte (2.321 m). Die zweite Etappe führt von der Kattowitzer Hütte hinunter zum Kölnbreinspeicher, an dessen nördlichem Ufer entlang und in das Großelendtal hinein zur Osnabrückerhütte (2.026 m). Ein kurzer Abstecher (+1 h) zur Arlhöhe (2.326 m) bietet eine herrliche Aussicht über den bereits zurückgelegten Weg.
Von der Osnabrückerhütte geht es über die Großelendscharte (2.674 m) und den Goslarer Weg hinüber zum Hannoverhaus (2.719 m). Oberhalb des Bergsteigerdorfes Mallnitz geht es in einer langen Tagesetappe zur Hagener Hütte (2.446 m). Von hier aus kann man weiter zur Duisburger Hütte oder hinunter nach Mallnitz wandern, von wo man mit dem Bus oder dem Taxi zurück nach Malta gelangt.

Über den „Maurilius H. Mayr-Steig“ auf die Wandspitze (2.623 m)

Mit dem Anstieg über den „Maurilius H. Mayr-Steig“ wird die Gipfelbestei-gung der Wandspitze zur anspruchsvollen Bergtour, die mit zahlreichen leichten Kletterstellen Alpine Erfahrung und Trittsicherheit erfordert. Zum Teil sind die schwierigen Stellen mit Stahlseilen oder Eisenklammern ver-sichert, die Mitnahme eines Klettersteigsets ist daher empfehlenswert.
Von der Kramerhütte wandert man über den Fahrweg in die Faschaun und weiter hinauf in Richtung Reitereck. Von der oberen Ochsenhütte geht es über einen steilen Hang in eine Einsattelung. Ab hier nach Osten auf dem „Maurilius H. Mayr-Steig“ über den Grat zum Gipfel (1.000 HM, 3 – 4 Std). Der Abstieg erfolgt weniger schwierig über den Poisnig (2.528 m) hinunter zur Torscharte (2.106 m). Von dort entweder direkt über einen Steig zurück in die Faschaun und durch diese zurück zum Ausgangspunkt oder hinunter in Richtung Frido-Kordon Hütte und wie beim Aufstieg zum Stubeck zurück zur Kramerhütte.

Weinschnabel (2.754 m)

Schöne Bergtour mit überwältigender Aussicht vom Gipfel. Von der Köln-breinsperre geht es am Nordufer des Speichersees entlang bis zur Abzwei-gung, die hinauf zur Arlscharte führt. Diesem Weg kurz folgen bis man nach einigen steilen Serpentinen zur nächsten Weggabelung (2.022 m) gelangt. Nun auf dem Weg Nr. 502 hinauf zur Marchkarscharte (2.384 m) und auf dem leicht ansteigenden Pfad weiter durch herrliche Landschaft. Dann das letzte Stück über grobe Felsblöcke und eine ausgesetzte Stelle auf den Gipfel (820 HM, 2,5 Stunden). Wer nicht den selben Weg zurück ins Tal nehmen will, kann durch das Kölnbreinkar eine ausgedehnte Rundtour zurück zum Ausgangspunkt machen (Weg Nr. 546).

Großer Hafner (3.076 m)

Lange und anspruchsvolle Bergtour auf einen der östlichsten Dreitausender in den Ostalpen. Von der Gmünder Hütte (1.186 m) über einen Wander-weg zur Maralmhütte (1.694 m) und über die Obere Maralm auf dem Weg Nr. 547 den Hang querend in den Karboden. Von dort steil bergauf zur Kattowitzer Hütte (2.319 m), die als idealer Stützpunkt für eine Tour auf den Hafner dient (1.200 HM, 3 Stunden). Um den Aufstieg zur Kattowitzer Hütte etwas zu verkürzen kann man auch ca. 4 km nach der Gmünder Hütte auf einer Höhe von 1.512 m starten (Wegweiser Richtung Kattowitzer Hütte). Über einen Fahrweg erreicht man die Obere Maralm und weiter über den Weg NR. 547 die Kattowitzer Hütte (800 HM, 2 Stunden). Der Weg Nr. 547 führt von der Kattowitzer Hütte über einen Steig nach Norden in das Ochsenkar und über Schuttgelände auf den Südwestgrat des Hafners. Dort zweigt man rechts auf den Weg Nr. 548 ab und gelangt über die Gratschneide auf den Hafner. Am Beginn des Grates sind einige leichte und ausgesetzte Kletterstellen mit Hilfe von Stahlseilen zu überwinden, dann unschwierig zum Gipfel (von der Kattowitzer Hütte: 700 HM, 2-2,5 Stunden).

Hochalmspitze (3.360 m)

Rudolfstätter Weg

Anspruchsvolle Hochtour mit leichten Kletterstellen bis zum II. Schwierig-keitsgrad. Von der Oberen Thomabauernalm (1.598 m) auf dem Wanderweg Nr. 533 zur Gießener Hütte. Weiter in Richtung Norden und auf dem Rudolfstätter Weg bis zu den Resten des Trippkees und über einen schuttbedeckten Eisfleck zu einem seilgesicherten Durchstieg über den man den Grat bei den Steinernen Mandln erreicht (3.125 m). In unschwierigem Felsgelände (I bis II) geht es schließlich über den Grat auf den Gipfel (1.700 HM, 5-6 Stunden).

Detmolder Grat (Seilsicherungen – B)

Der Detmolder Grat bietet ebenfalls einen hochalpinen und anspruchs-vollen Anstieg auf die Hochalmspitze. Leichte Kletterstellen, steile Schneefelder und Gletscherberührung erfordern alpine Erfahrung und eine entsprechende Ausrüstung. Der Aufstieg vom Gößkarspeicher erfolgt wie bei der Schneewinkelspitze. Bei der Weggabelung nun weiter aufwärts zur Lassacher Winkelscharte (2.858 m) und über den Klettersteig am Detmolder Grat (B) auf den Gipfel (1.700 HM, 8-10 Stunden).
Abstieg über den Normalweg (Rudolfstätterweg).

Lage

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