












Ein 3.000er der gletscherfrei begehbar aber dennoch nicht ganz un-schwierig (zwei seilgesicherte Stellen) ist. Von Vent über eine Forststraße zur Stableinalm. Nach weiteren 30 Minuten zweigt man rechts zum Wilden Mannle ab. Der Weg führt anfangs über einen grasigen Rücken empor. Bei den Schrofen geht es links hinein und durch blockiges Gelände unschwierig zum Kamm. Weiter über Blockwerk auf die flache Kuppe (1.124 HM, 3 bis 3,5 Stunden).
Vom Bergsteigerdorf Vent wandert man zu einer archäologischen Fundstelle, die als “Hohler Stein” (2.050 m) bezeichnet wird. Nach weiteren 100 Höhenmetern erreicht man die Kaser, ein geheimnisvoller und geweihter Ort. Man folgt dem Weg weiter bis zur Schäferhütte (2.230 m), die heute noch den Hirten als Unterstand und Sommerquartier dient, wenn sie die Schafe vom Südtiroler Schnalstal über die Jöcher nach Nordtirol treiben. Die Wanderung führt nun zur Martin-Busch-Hütte (2.501 m) und schließlich hinauf bis zur Ötzi- Fundstelle am Hauslabjoch in 3.210 m Seehöhe (1.315 HM, 4,5 Stunden). Diese direkte Variante von der Martin-Busch-Hütte führt über einige Schneefelder und sollte mit einem ortskundigen Bergführer begangen werden. Alternativ geht gemäß Beschilderung bis zur Similaunhütte und von dort dem markierten Steig folgend bis auf das Hauslabjoch.
Wunderschöne Tagestour mit eindrucksvollen Ausblicken auf Gipfel und Gletscher sowie atemberaubenden Tiefblicken ins Rofental.
Gesamtgehzeit ca. 9 Stunden, 1.122 HM Anstieg und Abstieg.
Ausführliche Tourenbeschreibung
Die Schutzhütten in den Ötztaler Alpen rund um Vent sind Ausgangspunkte zu zahlreichen Touren sowie Stützpunkte für Überschreitungen.