












Das Hannoverhaus kann unterschiedlich erreicht werden. Einerseits in ca. 4,5 Stunden zu Fuß von der Talstation der Ankogelbahn über die Wege 517 und 518 oder direkt mit der Ankogelbahn in wenigen Minuten.
Vom Hannoverhaus in Steilkehren bis zum Etschlsattel (2.548 m) hinab. Nun geht es in südwestlicher Richtung zum Lugge-törl (2.384 m). Von hier nicht hinauf zum Korntauern, sondern dem durch wildes Blockgelände führenden Steig zur Mindener Hütte (Selbstversorgerhütte). Von der Mindener Hütte geht es zur Woisgen Scharte und anschließend zum äußerst anspruchsvollen Abschnitt unterhalb der Rameter-Spitz-Ostflanke. Das letzte Stück bis zur Hagener Hütte ist unschwierig. Die Tour ist insge-samt sehr anspruchsvoll und verlangt Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Ausdauer und Kondition (700 HM, 6,5 Std).
Ein kurzes Stück vom Hannoverhaus hinunter, wo man an-schließend in den Goslarer Weg einmündet und in Richtung Osten hinüberquert. Nach einer Dreiviertelstunde erfolgt unter-halb des Lassacher Kees eine Weg-teilung. Nun steiler hinauf bis unter die Radeckscharte, wo man rechts über Geröll und Block-halden zum Kleinen Ankogel (3.097 m) gelangt. Weiter geht es in die flache Ankogelscharte, wo sich der Große Ankogel bereits turmartig aufbaut. Nun in die Ostflanke (Umgehung des Grat-abbruches) und links hinauf über einen Blockgrat und über diesen zum rückenartigen Gipfel des Ankogels. Bei der Besteig-ung des Ankogels handelt es sich um eine hochalpine Tour, wo die Mitnahme eines Eispickels und eines kurzen Seils ratsam ist (ca. 650 HM, 3 Stunden).