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Weißbach bei Lofer © Gemeinde Weißbach

Weißbach bei Lofer
Almen, Klammen, Klettergärten

Weißbach bei Lofer © Gemeinde WeißbachBlick in den winterlichen Naturpark Weißbach © Christine KlenovecMarkantes Markenzeichen von Weißbach - die Kletterwand © Franz SchiderPinzgauer Zaun auf der Litzlalm © Christine KlenovecMorgensonne am Diesbachstaussee mit Hundstod © Christine KlenovecDie Seisenbergklamm © Gemeinde WeißbachSteinmandl am Hochkranz © Christine KlenovecDie Passauer Hütte © Christine KlenovecBlick auf den Diesbachstausee und die Kallbrunnalmen © Christine KlenovecBlick vom Seehorn in den Naturpark Weißbach © Herbert HohenwarterWeißbach mit der Kletterwand © Christine KlenovecWinterlicher Gipfelsturm © Herbert Hohenwarter
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Alpingeschichte

Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Gipfel im Gebiet der Loferer und Leoganger Steinberge bestiegen. Schon 1820 begann die alpine Erschließung durch Pater Thurwieser. Als Professor an der theologischen Fakultät in Salzburg tätig, erreichte er in den Jahren 1820 bis 1850 viele Gipfelsiege, darunter auch zahlreiche Erstbesteigungen. Durch seine ausführlichen Aufzeichnungen leistete er überdies einen wertvollen Beitrag zur Erschließung der Ostalpen. 1932 gelang ihm die Erstbegehung des Birnhorns, mit 2634 m der höchste Gipfel der Gemeinde Weißbach (Leoganger Steinberge).

Ein weiterer Salzburger war früh als Alpinist in den Bergen rund um das Bergsteigerdorf Weißbach erfolgreich: Ludwig Purtscheller gilt als Erstbesteiger zahlreicher Gipfel in den Loferer und Leoganger Steinbergen, wie beispielsweise des Mitterhorns oder des Dürrkarhorns. Gemeinsam mit Heinrich Hess verfasste er das mehrbändige Werk „Der Hochtourist in den Ostalpen“, welches jahrzehntelang zu den Standardwerken der ostalpinen Führerliteratur zählte.
Auch H. Cranz trug wesentlich zur alpintouristischen Erschließung des Gebietes bei. Er vollbrachte viele Erstbegehungen und verfasste bereits im Jahr 1900 bzw. 1901 mit seinen beiden Werken „Die Loferer Steinberge“ und die „Monographie der Leoganger Steinberge“ alpine Führerliteratur zur Region.

Eine weitere wichtige Person in der Erschließungsgeschichte der Region ist der Wissenschaftler Hermann von Barth. Als Rechtspraktikant kommt er an das Berchtesgadener Landgericht und besteigt zahlreiche Gipfel der Berchtesgadener Alpen, darunter auch viele Erstbesteigungen. Im September 1868 gelingt Hermann von Barth die Erstbesteigung der Hocheisspitze, dem zweithöchsten Gipfel des Hochkaltermassivs. Durch seine Aufzeichnungen und seine detaillierten Skizzen und Zeichnungen wurde Hermann von Barth zum Pionier der alpinen Führerliteratur. Er selbst war mit großer Überzeugung ein „Alleingeher“ und wollte durch die Beschreibung seiner Bergfahrten auch anderen Bergsteigern die Möglichkeit geben, unabhängig von den meist wenig qualifizierten Bergführern zu sein. Bis heute gilt sein Werk „Aus den Nördlichen Kalkalpen“ als Klassiker der alpinen Führerliteratur.

Lage

Lagekarte Bergsteigerdorf Weißbach bei Lofer
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