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Der Almsee mit den steil aufragenden Gipfeln des Toten Gebirges  © Karl Redtenbacher

Grünau im Almtal
grüne Auen und grünes Wasser

Der Almsee mit den steil aufragenden Gipfeln des Toten Gebirges  © Karl RedtenbacherGrünau © OeAV, Christina SchwannAltes Kastenfenster in Grünau © OeAV, Christina SchwannAltes Kastenfenster in Grünau © Rudolf PermoserBlick auf den winterlichen Almsee © Karl RedtenbacherIn der Schermberg Nordwand © Roland KalsMarterl in Grünau © OeAV, Christina SchwannBlick auf den Almsee © Karl RedtenbacherDer Almsee mit Felseinrahmung © TVB GrünauBlick vom Almtalerhaus auf das Tote Gebirge © OeAV, Christina SchwannDer Schermberg © Andreas StaudacherWaldrappe im Flug © Markus Unsöld
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Alpingeschichte

Die alpintouristische Erschließung des Toten Gebirges beschränkte sich vorerst auf den Süden, Osten und Westen, da der nördliche Teil aufgrund seiner ausgedehnten Wälder nur schwer zugänglich war.
Erzherzog Johann war einer der ersten, der im Toten Gebirge Gipfel erklomm. 1810 bestieg er mit seinen Begleitern von Südwesten her den Großen Priel. Eine Plateauwanderung führte ihn in das Gebiet der heutigen Pühringerhütte. Ein Jahrzehnt später wagte sich Erzherzog Ludwig von Österreich über die Brotfallscharte auf den Großen Priel. Ihm folgten weitere wichtige Erschließer wie F. C. Weidmann und A. Schaubach.
Ein verdienstvoller Erforscher des Toten Gebirges war auch der Geologe Georg Geyer, der 1878 eine Monographie über das Tote Gebirge veröffentlichte und 1875 das Rotgschirr und 1879 den Schermberg erstmals touristisch erstieg. Viele Erstbegehungen fanden in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts statt, doch erfolgten sie fast ausschließlich vom Stodertal und dem Ausseer Land.
An der systematischen Erschließung des Almtales und des Toten Gebirges von Norden wirkte Sepp Huber, Vorstandsmitglied der 1882 gegründeten Sektion Wels, maßgeblich mit. Er erstieg zahlreiche Gipfel und war ausschlaggebend daran beteiligt, dass Aufstiege von Norden auf das Karstplateau geschaffen wurden: der Grießkarsteig und der Anstieg von der Hetzau. Sepp Huber setzte sich auch für die Errichtung von Schutzhütten ein und führte zähe Verhandlungen mit den Grundbesitzern. 1920 konnte schließlich die Welser Hütte eröffnet werden. Bereits ein Jahr später wurde von der Sektion Wels ein Jagdhaus in der Hetzau gepachtet, das Almtalerhaus. Mit der Errichtung des über den Röllsattel führenden „Sepp-Huber-Steiges“ im Jahr 1921/22 und der Eröffnung der Pühringerhütte im Herbst 1927 folgten weitere wichtige Schritte für die Erschließung des Arbeitsgebietes der Sektion Wels. Als schließlich am Grünauer Kasberg die heutige Sepp-Huber Hütte gepachtet und umgebaut wurde, war die Errichtung der Infrastruktur für den Alpintourismus an der Nordseite des Toten Gebirges und seiner Vorberge abgeschlossen.

Lage

Lagekarte Bergsteigerdorf Grünau im Almtal

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