












Die Stüdlhütte wurde nach dem Erbauer, Alpinist und Mitbegründer des DAV und der Sektion Prag, Johann Stüdl benannt. Sie ist Ausgangspunkt für die Besteigung des Großglockners. Im Folgenden werden nur die häufig begangenen Bergtouren auf den Großglockner und die umliegenden Gipfel beschrieben. Gerade der Großglockner bietet darüber hinaus eine Vielzahl von äußerst steilen hochalpinen Fels- und Eisanstiegen.
Von der Stüdlhütte führt der Anstieg über das Ködnitzkees hinauf zur Erzherzog-Johann-Hütte (= Adlersruhe, 3.454 m). Weiter in nordwest-licher Richtung über den breiten Firnrücken zum „Glocknerleitl” bis zum Kleinglockner. Anschließend geht es ein kurzes Stück hinunter zur 50 cm breiten und ca. 8 m langen Glocknerscharte. Nach der Überschreitung über plattige Felsen steil hinauf zum Gipfelkreuz des Großglockners.
Von der Stüdlhütte zur Luisenscharte bis man nach weiteren 250 m zum eigentlichen Aufschwung gelangt. Vom Grataufschwung zu einer ost-seitigen Platte. Von hier erfolgt der Abstieg an die Westseite.
Ohne große Schwierigkeit geht es hinauf zum „Frühstücksplatz”. In steiler Verschneidung empor bis zur Schlüsselstelle „Die Platte”. Anschließend die letzten 140 m über den Grat zum Gipfel (997 Hm, 5 – 6 Stunden).
Von der Stüdlhütte auf das obere Teischnitzkees bis zum Gramulsattel. Anschließend überquert man das Fruschnitzkees und zweigt zum Südkamm ab. Über den Firnkamm zum Gipfel (706 HM, 3 Stunden).