Die Lunzer Seebühne

Besonderes in Lunz am See
und Umgebung

Die Lunzer SeebühneYbbstalbahnDas Amonhaus mit dem gleichnamigen ParkIm Naturpark Ötscher-TormäuerWandern im Naturpark Ötscher-TormäuerWebermarkt im Lunzer AmonhausPatrick Addai bei den Wellenklängen auf der SeebühneIm Wildnisgebiet DürrensteinInternationale Künstler bei den WellenklängenDampflok auf der Ybbstalbahn-StreckeNarzissenblüte in Lunz

Wildnisgebiet Dürrenstein

Im Gebiet der Gemeinden Lunz am See, Göstling an der Ybbs und Gaming liegt das bisher einzige von der Weltnaturschutzorganisation IUCN anerkannte Wildnisgebiet im deutschsprachigen Raum. Dieses Schutzgebiet wurde damit in die höchste Schutzkategorie gestuft. Mit seiner Größe von 2.400 ha erstreckt es sich von der Südostflanke des Dürrensteins über den 1.878 m hohen Gipfel bis zur Südwestflanke.

Dieses einzigartige Schutzgebiet beherbergt mit ca. 450 ha den größten Fichten-Tannen-Buchen-Urwald Mitteleuropas. Die Urwaldflächen haben seit der letzten Eiszeit keine Axt und keine Motorsäge gesehen. Ziel des Wildnisgebietes ist es, natürliche Prozesse möglichst ohne Einfluss des Menschen ablaufen zu lassen. Das Wildnisgebiet beherbergt somit auch eine Vielzahl besonderer Tier- und Pflanzenarten. Der sehr seltene Braunbär lebt hier ebenso wie der Steinadler oder der Wanderfalke. Um die sensiblen Lebensräume dauerhaft schützen zu können, kann ein Durchwandern nur entlang der markierten Wege zum Dürrensteingipfel
gestattet werden. Das Wildnisgebiet Dürrenstein kann jedoch unter fachkundiger Leitung im Rahmen von geführten Exkursionen besucht werden. Wanderungen, welche den Besuchern die Schönheiten des Schutzgebietes näher bringen, werden dabei ebenso angeboten wie spezielle botanische und zoologische Exkursionen.

Wildnisgebiet Dürrenstein

Naturpark Ötscher-Tormäuer

Der Naturpark Ötscher-Tormäuer ist der größte Naturpark Niederösterreichs. Das Zentrum des Naturparks wird vom Massiv des Ötschers gebildet, dem höchsten Gipfel im südwestlichen Mostviertel. Markante Schluchten, Wasserfälle, ausgedehnte Wälder und Almen bieten ideale Voraussetzungen für erlebnisreiche Tage in der Natur. Neben Wanderungen und Bergtouren bietet sich auch ein Besuch der Ötscher-Tropfsteinhöhle an. Besonders interessant ist eine Wanderung durch die Schluchtlandschaft der Ötschergräben. Hier schneidet sich der Ötscherbach tief in die Felsen ein und das klare Wasser stürzt über eindrucksvolle Wasserfälle hinunter.
Im Besucherzentrum des Naturparks – der „Lassingfallstub'n“ in Wienerbruck – erhält man Informationen zum Naturpark und Auskünfte über geführte Themenwanderungen.

Naturschutzgebiet Kothbergtal

Zwischen den Haltestellen Holzapfel und Bodingbach zweigt vom Tal des Bodingbaches nach Westen das landschaftlich wunderschöne Kothbergtal ab. Im vorderen Abschnitt des Tales durchwandert man eine eindrucks- volle Dolomitschlucht, in der zahlreiche Alpenblumen gedeihen, aber auch im offenen Talbecken des Oberlaufes kann man zu gegebener Zeit Krokus-, Enzian- oder Narzissenwiesen bewundern. Die Dolomitschlucht wurde zum Naturschutzgebiet erklärt.

Ybbstalbahn & Ötscherland-Express

Zwischen Kienberg und Lunz am See verkehrt an Wochenenden ein schmalspuriger Nostalgiezug. In steiler Fahrt geht es mit Dampf- oder Diesellokomotiven bis zur Endhaltestelle nach Lunz am See. Ein besonderes Erlebnis sind die einzigartigen stählernen „Trestlework”-Brücken! Neben der Besichtigung des Heizhauses und historischer Fahrzeuge, sind auch Sonderzugfahrten möglich.

Ötscherland-Express

WasserKluster Lunz am See

Dieses interuniversitäre Zentrum, das von der Donau-Universität Krems, der Universität Wien und der Universität für Bodenkultur Wien gemeinschaftlich betrieben wird, setzt die Tradition der vor einigen Jahren aufgelassenen biologischen Station Lunz am See fort. Schwerpunkt ist die limnologische Forschung. Das in unmittelbarer Seenähe gelegene ehemalige Niederösterreichische Landesgästehaus wurde umgebaut und beherbergt nun die wissenschaftlichen Einrichtungen. Neben der Forschung werden auch Kurse, Praktika und Lehrveranstaltungen durchgeführt.

WasserKluster Lunz am See

Lunzer Wasserschießen

5 km westlich des Ortszentrums findet man den Wasserschießstand am Großauer See. Obwohl mit Auto erreichbar, glaubt man sich bei der Holzblockhütte in die kanadische Wildnis versetzt. Die 80 m entfernte Scheibe am anderen Ufer kann man mit Kleinkalibergewehren erstaunlich genau treffen. Man zielt auf deren Spiegelbild im Wasser, das Geschoss prallt vom Wasser ab und trifft die Scheibe.

Seebühne

Die von Hans Kupelwieser entworfene Seebühne ist ein architektonisches Meisterwerk. Sie wurde mit dem Österreichischen Baupreis 2005 ausgezeichnet. Die Bühne hat einen praktischen Doppelnutzen eingebaut: In der spielfreien Zeit ist sie ein „Seebühnenbad“ – schwimmen, ins Wasser springen, sitzen und liegen auf den Podesten, die sich am Abend zur Tribüne wandeln werden.
Vor jeder Vorstellung ändert sich die Szenerie dramatisch: Mit einer kleinen Pumpe wird Seewasser in einen Ausgleichstank gepumpt, dessen Gewicht hebt das mächtige Flugdach, das bis dahin wie eine Haut über der Tribüne lag, in luftige Höhen. Dann sitzen alle Kunstliebhaber geschützt vor Wind und Wetter und können die Darbietungen genießen.

Pilgerwege von Lunz nach Mariazell

Die verschiedenen Mariazellerwege führen sternförmig aus ganz Österreich zur Basilika von Mariazell. Auf einem dieser Pilgerwege durchwandert man, von der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz kommend, auch die Gemeinde Lunz am See. Der Oberösterreichische Mariazellerweg 06 führt in etwa 175 Kilometern vom Pöstlingberg in Linz zum steirischen Wallfahrtsort Mariazell. Die Route führt über das Stift St. Florian weiter zum weltberühmten Ort Christkindl, die alte Bezirksstadt Steyr, den Plattenberg und Spadenberg hinüber nach Maria Neustift, Klonradsheim, Waidhofen an der Ybbs, Gscheid, sodann weiter über Lunz am See (ehem. Wallfahrtsort – Maria im goldenen Sessel), Durchlass, Langau über Winkelbach zur Feldwies (Hinweis: Schnee bis Mai möglich), Mitterbach am Erlaufsee weiter nach Mariazell.

Mehr Informationen zu den Mariazeller Wegen im Wanderführer “Pilgerwege nach Mariazell” oder unter: www.oeav.at/weitwanderer

Lage

Lagekarte Bergsteigerdorf Lunz am See
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