












Der zweithöchste Gipfel der Zillertaler Alpen wird sowohl vom Furtschaglhaus sowie von der Berliner Hütte aus häufig bestiegen. Eine Übernachtung auf dem Furtschaglhaus oder auf der denkmalgeschützten Berliner Hütte ist empfehlenswert. Die Bergtouren auf den Großen Möseler sind anspruchsvoll und verlangen Gletschererfahrung.
Ausführliche Tourenbeschreibung
Der Große Löffler wird zumeist auf dem Normalweg von der Greizer Hütte aus bestiegen. Es ist anzuraten, bereits am Vortag durch das Floitental zur Greizer Hütte aufzusteigen. Die Tour auf den Großen Löffler ist durch Spalten und Blankeis eine nicht zu unterschätzende Gletschertour. Im obersten Teil gilt es, grobes Blockwerk im I. Schwierigkeitsgrad zu überwinden. Von der Greizer Hütte auf einem Steig in südöstlicher Richtung über Gras- und Blockhänge hinauf zur alten Seitenmoräne. Nun südostwärts über das Floitenkees, am Westgrat des Großen Löfflers vorbei und stets in dessen Nähe aufwärts in den oberen Teil des Floitenkeeses. Hier nach Norden über den Südgrat (I) zum Gipfel (1.148 HM, 3,5 Stunden).
Hoch über Schwarzenstein- und Floitenkees erhebt sich der steile Felskegel des Großen Mörchner, der wegen seiner schönen Aussicht sehr beliebt ist.
Von der Berliner Hütte auf dem Weg 502 hinauf ins Feldkar und in östlicher Richtung über den „Saurüssel“ zum Mörchnerkar. Auf einem Steig zum nördlichen Schwarzensteinkees und weiter zum Schwarzensteinsattel (3.143 m). Vom Sattel nordwärts über die breite Schneekuppe in den kleinen Firnsattel am Fuße des Südostgrates. Auf Steigspuren gelangt man über den breiten, aperen Gratrücken zum Gipfel (1.243 HM, 4 Stunden).
Aufstieg zum Schwarzensteinkees (siehe Großer Mörchner) und weiter in Richtung Schwarzensteinsattel (3.143 m). In einem großen Bogen über den flachen Gletscher zum Grat und über diesen nach Südwesten zum Gipfel (3.563 m). Lange und anstrengende Tour (1.521 HM, 4 Stunden).