












Klettertechnisch ist diese Route weniger schwierig, doch erfordert die komplizierte Wegführung einen guten Orientierungssinn. Dieser lange Wanddurchstieg ist von großer landschaftlicher Schönheit und zeigt interessante Kletterpassagen (ca. 5 Stunden).
Diese Route verläuft in meist sehr gutem Fels im III. und IV., an mehreren Stellen im V. Schwierigkeitsgrat. Die Route ist mit Punkten markiert und Standplätze sind fast immer mit Bohrhaken ausgestattet. Zwischensicherungen sind vor allem in den leichteren Seillängen sehr spärlich, Eigeninitiative ist daher erforderlich. Insgesamt eine extrem lange und anspruchsvolle Klettertour, die neben Ausdauer auch Orientierungssinn und alpines Gespür verlangt. Für diese Tour (1.400 m) sollten 8 bis 12 Stunden und eventuell ein Biwak eingeplant werden.
Neben den zahlreichen alpinen Routen durch die 1.400 m hohe Nordwand führt eine schöne und vor allem etwas kürzere Plattenkletterei über die Ostseite des Schermbergs auf den beliebten Aussichtsgipfel. Durchwegs im oberen IV. Schwierigkeitsgrad geht es über schöne Platten in gutem Fels, nur zu Beginn sind einige schwierigere Stellen ( V+ und VI-) zu überwinden.