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Blick von der Griesalm © Gudrun Wallentin

Steinbach am Attersee
Kultur und Bergnatur am Alpenstrand

Blick von der Griesalm © Gudrun WallentinBlick auf Steinbach © Gudrun WallentinBlick auf Steinbach © Gudrun WallentinSonnenuntergang am See © Gudrun WallentinAuf der Meisterebenalm © Gudrun WallentinAbendstimmung im Höllengebirge © Gudrun WallentinFöhnstimmung am Hochlecken © Gudrun WallentinSteinbach vom Attersee aus © Gudrun WallentinHolzhütte im Winter © Gudrun WallentinDer Hintere Langbathsee im Winter © Gudrun WallentinDie Höllengebirgswand von Unterach © Gudrun WallentinKöpfler in den Attersee © Gudrun Wallentin
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Skitouren im Höllengebirge

Skitouren auf der Hochfläche - Rundtouren um das Hochleckenhaus

In der Umgebung des Hochleckenhauses sind lohnende Rundtouren über mehrere Plateauberge möglich.

Hochleckenhaus – Salzberg (1.607 m) – Dachsteinblick (1.559 m) – Gaisalm – Hochleckenhaus
Eine besonders schöne und lohnende Gipfelrundtour. Die Skitour führt zum Teil über kuppiges Gelände mit schönen Abfahrten. Zuerst entlang der Wintermarkierung Richtung Rieder Hütte und weiter in den Steinbacher Paffengraben. Über den Südost-Rücken auf den Salzberg. Vom Gipfel Abfahrt in westlicher Richtung, vorbei an der Bergrettungshütte auf den Almboden der Brennerin, von wo man nach kurzem Anstieg schließlich den Gipfel des Dachsteinblicks erreicht. Zurück auf den Almboden und nach einer schönen Abfahrt hinunter in den westlichen Teil des Steinbacher Pfaffengrabens, folgt der Anstieg zu den Hütten der Gaisalm. In großem Bogen führt die Skitour zurück zum Hochleckenhaus. Dauer der Rundtour ca. 3 – 4 Stunden.

Hochleckenhaus – Salzkogel (1.661 m) – Jägerköpfl (1.668 m) – Brunnkogel (1.708 m) – Hochleckenkogel (1.691 m) – Aurachkarkogel (1.668 m) – Hochleckenhaus
Lohnende Rundtour im westlichen Höllengebirge, bei der die markanten Gipfel am südlichen und nördlichen Plateaurand bestiegen werden. Die Tour führt über kuppiges Gelände mit steilen und flachen Hängen und reizvollen Aussichtsbergen. Vom Hochleckenhaus entlang der Wintermarkierung in Richtung Rieder Hütte bis in die Eisenau. Aus der Senke über die Westflanke auf den Gipfel des Salzkogels mit anschließender Abfahrt vom Gipfel in nordöstlicher Richtung, bis die Südflanke des Hochleckenkogels erreicht wird. Diese quert man auf gleichbleibender Höhe in Richtung Brunnkogel, der schließlich über den langgezogenen SW-Grat bestiegen wird. Entlang der Aufstiegsspur zurück in die Scharte zwischen Brunnkogel und Hochleckenkogel und von hier über den steilen Osthang auf den Hochleckenkogel. Westlich über den Gratrücken in eine flache Senke, aus der man auf den Gipfel des Aurachkogel gelangt. Zurück zum Hochleckenhaus in einem langgezogenen Rechtsbogen oder über das obere Aurachkar hinunter zur Taferlklause abfahren. Bei Konditionsproblemen kann man die Tour auch verkürzen, wenn man nach der Besteigung des Salzkogels wieder zum Hochleckenhaus zurückkehrt. Die Dauer der gesamten Rundtour beträgt 4 – 5 Stunden.

Steilabfahrten

Die Steilflanken im Norden und im Südwesten des Höllengebirges bieten rassige Skiabfahrten, die gutes bis sehr gutes schifahrerisches Können voraus setzen.

Hochleckenhaus – Aurachkar – Aurachursprung – Taferlklause
Die gebräuchlichste Abfahrt vom Hochleckenhaus führt durch das Aurachkar zum Aurachursprung und weiter zur Taferlklause an der Großalmstraße. Trotz ihrer Beliebtheit sollte die Abfahrt wegen ihrer Steilheit und fallweisen Lawinengefahr nicht unterschätzt werden. Die Route führt vom Schutzhaus in südöstlicher Richtung zum “Goldenen Gatterl”. Man fährt unter der Materialseilbahn durch und erreicht das Aurachkar. Über einen steilen Hang geht es hinunter zum markanten Jausenstein, der links oder rechts umfahren wird. Nun gelangt man in die äußerst steile Rinne, die nur bei sicheren Verhältnissen befahren werden sollte. Nach der Rinne fährt man links zum Sommerweg und weiter bis zum Aurachursprung. Ein Stück der Forststraße folgend und schließlich über die Schipiste zur Taferlklause.

Hochleckenhaus – Steinbacher Pfaffengraben – Jagdhaus-Aufzug – Weißenbachtal
Für Freunde des Exklusiven ist die Abfahrt nach Süden durch den Steinbacher Pfaffengraben zum Jagdhaus-Aufzug im Weißenbachtal sehr reizvoll. Vom Hochleckenhaus in südlicher Richtung gegen die Eisenau. Weiter durch viele kleine Mulden bis zum Steinbacher Pfaffengraben. Etwas ansteigend wird der Sattel erreicht. Nun über die steilen Hänge rechts haltend zur Felsecke des Erbsenkogels und anschließend unterhalb der Felsen über die freien Hänge talwärts. In südlicher Richtung in den Hochwald bis zur Fürstenbergstube.

Überschreitung des Höllengebirges Feuerkogel - Hochleckenhaus

Beliebte, aber lange skitouristische Längsüberschreitung des Höllengebirges vom Hochleckenhaus bis zum Feuerkogel. Die Tour wird meist in Ost-West Richtung (d.h. mit dem Startpunkt Ebensee) begangen, da von hier aus das Hochplateau mit der Feuerkogel-Seilbahn rasch erreicht werden kann. Trotz der durchgehenden Wintermarkierung kann die Wegfindung bei Nebel schwierig sein. Sobald man das Skigebiet im Bereich der Einsattelung zwischen dem Großen Steinkogel und dem Heumahdgupf verlassen hat, fährt man an der rechten Hangseite in das Edltal, von dort erfolgt ein längerer Aufstieg bis zum Sattel zwischen Hochschneid und Totengrabengupf. Von hier fährt man in den weiten Kessel der Höllgrube ab. Vom Boden der Höllgrube (1.650 m) geht es leicht ansteigend zum Sattel zwischen dem Kleinen Höllkogel und dem Hinteren Kesselgupf. Die Rieder Hütte (1.755 m) erreicht man von dort in wenigen Minuten.
Von der Hütte weiter in nordwestlicher Richtung, den Hang des Mittleren Kesselgupf querend auf den Rücken zwischen Kleiner und Großer Eiblgrube. Den Osthang des Hochhirns entlang, erreicht man bald den höchsten Punkt der Überquerung in 1.780 m Höhe, bevor man nach Westen in den weiten Talboden des Franzentals abfährt. Zuerst in nordwestlicher und dann in westlicher Richtung gelangt man auf die Pfaffengrabenhöhe (1.691 m), von dort beginnt die besonders schöne Abfahrt in einem großen Linksbogen in den Pfaffengraben bis auf 1.350 m Höhe. Vom Talboden des Pfaffengrabens Richtung Westen in den weiten Graben der Eisenau und über den Südhang der Griesalm auf das Hochleckenhaus (1.573 m).
Für die Skitour vom Feuerkogel bis zum Hochleckenhaus sollten etwa 5 bis 6 Stunden eingeplant werden. Zusätzlich bieten sich bei dieser Überschreitung zahlreiche Gipfelbesteigungen an.

Lage

Lagekarte Bergsteigerdorf Steinbach am Attersee
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