












Vom 29. September bis 2. Oktober fand in Johnsbach im Gesäuse die 4. Jahrestagung Bergsteigerdörfer zum Thema Nachhaltiger Bergtourismus – Kernkompetenz der Bergsteigerdörfer statt.
Bereits beim Begrüßungsabend am Donnerstag wurden die Teilnehmer von den Bergsteigerdorf-Partnerbetrieben mit Wildspezialitäten aus dem „Xeis‟ kulinarisch verwöhnt.
Die Öffentliche Tagung am Freitag stand ganz im Zeichen des Nachhaltigen Bergtourismus. Caroline Scheb vom Nationalpark Gesäuse bereitete mit ihrer Präsentation über das Johnsbachtal und den Nationalpark Gesäuse einen stimmungsvollen Einstieg.
Im Anschluss referierte Dr. Ewald Galle vom Lebensministerium über das Tourismusprotokoll der Alpenkonvention.
Katharina Mayer-Ertl, von der Tourismussektion des Wirtschaftsministeriums zeigte auf, welchen Stellenwert die Alpen in der nationalen Tourismusstrategie besitzen und Elisabeth Süßenbacher vom Umweltbundesamt informierte über den aktuellen Stand des 4. Alpenzustandsberichtes.
Aufschlussreiche Ergebnisse brachte auch die Podiumsdiskussion am Nachmittag, bei der die Erwartungshaltung an die Bergsteigerdörfer aus der Sicht der verschiedenen stakeholder diskutiert wurde.
Am Abend wurde dann der neue Dorfladen von Johnsbach sowie der Bergsteigerfriedhof unter der fachkundigen Führung von Josef Hasitschka besichtigt.
Die Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung der Initiative Bergsteigerdörfer standen bei der internen Arbeitssitzung am Samstag im Vordergrund. Georg Hauger von der TU Wien stellte das Studentenprojekt Entwicklungskonzept Bergsteigerregion Karnischer Kamm vor. Anschließend berichtete Roland Kals über die Qualitätsentwicklungskonzepte Bergsteigerdörfer.
Zum Abschluss der Tagung stand dieses Jahr ein gemütlicher Hüttenabend auf der Hesshütte am Programm. Am Sonntag stieg ein Teil der Gruppe über den Josefinensteig zum Hochtor auf, eine Seilschaft wagte den Auftsieg über den Grazerweg.
Besonderer Dank gilt den drei Bergsteigerdorf-Partnerbetrieben in Johnsbach sowie Bürgermeister Ludwig Wolf für die herzliche Aufnahme und die großartige Organisation der Tagung.