Klettersteig Kinigat

Tiroler Gailtal
Idylle am Fuße des Karnischen Kamms

Klettersteig KinigatNeuer Klettersteig auf den KinigatAussicht von der KinigatKinigat von FillmoorhütteFillmoor-StandschützenhütteWildkarleggKlettersteige machen SpaßDoppelter RegenbogenKlettersteig mit AussichtSteil bergauf zum Kinitat-GipfelKinigat GipfelWegweiser

Klettersteige am Karnischen Kamm

Klettersteig Großer Kinigat (2.689 m)

Nach dreimonatiger Bauzeit ist es der Gemeinde Kartitsch gelungen, einen sehr schönen und anspruchsvollen Klettersteig zu errichten. Der Klettersteig zeichnet sich durch seinen hochalpinen Charakter und steile Plattenkletterei aus. Es gibt außerdem keinen Notausstieg, weshalb gute Kondition, Klettersteigerfahrung und stabiles Wetter unabdingbar sind.
Vor allem zwei Täler sind für den Anmarsch zum Einstieg zu empfehlen, das Erschbaumertal und das Schöntal bzw. die nahe gelegene Filmoor Standschützenhütte eignet sich hervorragend als Stützpunkt für diese Tourenwahl.
Der Klettersteig weist eine Länge von 650 und einen Höhenunterschied von 450 Metern auf. Gleich nach dem Einstieg auf 2.100 m ist der Kletterer schon im ersten Drittel, bis auf den Rastplatz am „Kartitscher Köpfl“ (.2290m), mit den Schwierigkeitsgraden „A“ bis „D“ ziemlich gefordert. Weiter geht es mit „D“ bis zur „Silverplatte“, womit der schwierigste Teil des Klettersteiges gemeistert wäre. Der weitere Anstieg über die anschließende „Rote Rinne“ und die plattig gestufte, beidseits des Grates führende Route führt bis zum Ausstieg und über einen Steig erreicht man in etwa 2 bis 2,5 Stunden Geh- bzw. Kletterzeit das Europakreuz auf der große Kinigat (2.689m). Der schöne, plattendurchzogene Fels, die Kletterei beidseitig des Grates und die traumhafte Kulisse mit Blick bis in die hohen Tauern, lassen die Anstrengung schnell vergessen und machen jede Bergsteigerin und jeden Bergsteiger um ein unvergessliches Erlebnis reicher.

Topo & Beschreibung

Filmoor-Klettersteig – “Sentiero attrezzato D`Ambros Corrado“ (B/C)

Schöne Kammüberschreitung mit längeren ungesicherten Passagen, die zum Teil auch recht luftig sind. Der interessante Steig aus dem 1. Weltkrieg wurde von italienischen Bergsteigern restauriert und führt über den zackenreichen Grat hinüber zum Widkarlegg.

Von der Filmoor-Standschützenhütte geht es über einen Steig in 15 Minuten südöstlich hinauf zur Filmoorhöhe (2.457m). Hier beginnt der Klettersteig über die Gratschneide der Filmoorhöhe. Die luftigen Grattürme sind gut mit Stahlseilen gesichert, an zwei Stellen kann man vorzeitig über Fels-Schuttrinnen in das nordseitige Kar absteigen. Anschließend werden an dem felsgeprägten Teil des Grates zwei grasbewachsene Kammgipfel überschritten. Über eine Eisenleiter steigt man hinab zu zwei kurzen Felstunnel bevor es über eine etwas ausgesetzte Querung zum Wandbuch in einer Kaverne geht. Weiter auf den südöstlich abschließenden Felsrasenkopf und über einen steilen, kurzen Abstieg in eine Kammsenke vor dem Wildkarlegg (2.532 m). Vom Sattel unterhalb des Wildkarleggs führt der Abstieg über die steile Schotterhalde hinunter zum Oberen Stuckensee.

Klettersteige auf die Porze (A/B)

Leichte bis mittelschwere Klettersteige führen entweder von der Porzescharte oder vom Tilliacher Joch auf diesen markanten und schönen Gipfel.

Ausgangspunkt ist die Porzehütte (1.942 m). Für beide Aufstiegsrouten benötigt man ca. 2 bis 2,5 Stunden. Variante 1: Vom Tilliacher Joch folgt man der alten Militärstraße auf italienischer Seite bis in die erste Kehre und verlässt diese dort. Ein markierte Steig führt über die Südseite der Porze zum Gipfelkreuz. Variante 2: Die zweite Aufstiegsroute führt entlang des Karnischen Höhenweges und dann in Serpentinen hinauf zur Porzescharte. Hier beginnt der kurze, mit Stahlseilen gesicherter Klettersteig mit dem Namen „Austria-Weg”.

Lage

Lagekarte Bergsteigerdörfer im Tiroler Gailtal
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