












Seit einem Jahr ist Mauthen Mitglied im Kreis der 17 Bergsteigerdörfer Österreichs, einer Initiative des Alpenvereins, welche sich auf die Umsetzung der Alpenkonvention stützt. Als sichtbares Zeichen wurden an den Ortseingängen große Willkommenstafeln aufgestellt und feierlich enthüllt.
Seit der Erschließung der Karnischen Alpen und Gründung des Alpenvereins vor 150 Jahren hat sich der kleine Ort Mauthen einen Namen als Bergsteigerdorf redlich verdient. Wenige Jahre nach Gründung der „Section Obergailthal“ wurde 1897 die erste Schutzhütte beim Wolayer See eröffnet und Mauthen galt als der wichtigste Talort für die Besteigung der vielen Gipfel in den Karnischen Alpen. Bereits in den Dreißigerjahren des vorigen Jahrhunderts wurden versicherte Steige auf die wichtigsten Berggipfel angelegt, die Mauthner Klamm erschlossen, ein Schwimmbad errichtet und der Markt Mauthen als blühender Tourismusort angepriesen. Dem Zeitgeist entsprechend wurde in den letzten Jahrzehnten die Zahl der Berg- und Wandertouristen immer kleiner, der Ort schien in touristischer Bedeutungslosigkeit zu versinken.
Vor nunmehr drei Jahren bemühte sich Sepp Lederer als Obmann des Alpenvereins um die Aufnahme des Ortes in den erlesenen Kreis der Bergsteigerdörfer, was am 6. Mai 2011 mit der Unterzeichnung und Überreichung des Dekretes gelang.
Eine Gruppe engagierter Verfechter der Initiative wird sich um die Weiterentwicklung des Bergsteigerdorfes und seine Nachhaltigkeit bemühen und beschloss, das erste Arbeitsjahr mit der Enthüllung der Willkommenstafeln im Beisein der Ortsbevölkerung und zahlreicher Ehrengäste.
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Seit kurzem gibt es im Bergsteigerdorf Mauthen eine weitere regionale Köstlichkeit: das Bergsteigerdorf Mauthen Bier.
Auf Initiative von Sepp Lederer, Obmann der OeAV-Sektion Obergailtal-Lesachtal haben Alois Planner und Klaus Feistritzer von der Braumaufaktur LONCIUM das Bergsteigerdorf-Bier kreiert.