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Blick vom Scheiblingstein auf Lunz am See

Lunz am See
wo die Ois zur Ybbs mutiert

Blick vom Scheiblingstein auf Lunz am SeeDer Lunzer See mit Schwan © Martin PlodererWanderung rund um Lunz © Martin PlodererGipfelkreuz im Abendlicht © Martin PlodererDer Lunzer See © Martin PlodererRast unterm Überhang © Martin PlodererBlick vom Scheiblingstein Richtung Dürrenstein © Martin PlodererAussichtsreiche Bergtour © Martin PlodererBlick vom Dürrenstein auf den Obersee und Scheiblingstein © Heinz HuberLunz bietet wunderbare Schitourenberge © Heinz HuberSchitour in der Umgebung von Lunz © Martin PlodererHerbststimmung beim alten Sägewerk © Roland Kals
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Wanderungen rund um Lunz am See

Lunzer Bahnerlebnisweg

Der Lunzer Bahnerlebnisweg führt entlang eines besonders schönen Abschnittes der schmalspurigen Ybbstalbahn. Vom Bahnhof (598 m Seehöhe) geht man geradeaus zum Amonhaus und Hammerherren- und Handarbeitsmuseum. Vom Amonhaus (auf der Rückseite) führt der Weg immer entlang der Bahntrasse ins Bodingbachtal, vorbei am Gasthaus „Zur Paula“. Nach der Haltestelle Holzapfel verläuft die Route vorerst etwas bergan bis zum Loosbichlkreuz, dann wieder stets in der Nähe der Bahntrasse. Auf einem schmalen Steig umgeht man die felsigen Einschnitte. Nach insgesamt 1,5 Stunden Gehzeit erreicht man den Endpunkt des Weges, den auf 697 m Seehöhe gelegenen Bahnhof Pfaffenschlag (Bushaltestelle). Achtung! Im Bereich der Bahntrasse ist Vorsicht beim Herannahen des „Ötscherland-Express“ geboten. Mit dem Postbus kann man zum Ausgangspunkt zurückfahren.
Für den Rückweg empfiehlt sich auch die Überschreitung des Lunzberges (1.004 m Seehöhe), ca. 3 Stunden. Ca. 200 m nach dem Bahnhof Pfaffenschlag wird rechts abgebogen, den Wanderweg Nr. 11 entlang. Vorbei beim Bauernhof Salchen (834 m Seehöhe) wandert man auf einem Wald– und Wiesenweg gemütlich den Lunzer Hausberg entlang und kann immer wieder die herrliche Fernsicht auf die umliegende Bergwelt genießen. Nach einer kurzen Rast beim Lunzbergkreuz und einem letzten Blick auf das Ortsgebiet und den See geht es auf einer Forststraße bergab durch die Elisabeth-Hummel-Siedlung ins Ortszentrum und zum Ausgangspunkt.
Bitte genügend Jause mitnehmen, da es unterwegs keine Einkehrmöglichkeit gibt!

Von Lackenhof in die Ötschergräben

Von der Ortschaft Lackenhof entweder mit dem Ötscher-Sessellift zum Ötscher- Schutzhaus und nach kurzem Abstieg zum Riffelsattel oder gleich entlang des Weitwanderweges vom Riffelboden zu diesem Sattel. Von dort steil nach Süden auf Steigen und Forststraßen hinunter zum Jagdhaus Spielbüchler. Entlang der Ötscherstraße fast eben ca. 2 km nach Osten zur Abzweigung eines Steiges, der steil über den Sperrriedel zu den Ötschergräben hinunterführt. Auf Steiganlagen und Stegen wandert man durch die eindrucksvolle, tief eingeschnittene Schlucht vorbei an den Wasserfällen Schleierfall und Mirafall. Bei der Jausenstation Ötscherhias bietet sich die Möglichkeit zur Einkehr, bevor es weiter durch die Schlucht vorbei am Lassingfall zum Naturparkzentrum Lassingfallstub ́n in Wienerbruck geht. Zurück nach Lackenhof mit dem Taxi (Taxi Daurer, Tel.: +43/(0)7486/ 8450).

Der „Oberösterreichische Mariazellerweg 06“ - Von Lunz nach Mariazell

Von Waidhofen an der Ybbs über Ybbsitz nach Maria Seesal. Dort im Tal der Schwarzen Ois entlang der Straße ca. 3 km zum Hof Fuchslehen, von wo man nach Osten in den Gscheidgraben abzweigt und über Gscheidsattel und Bodingbach am Bahnerlebnisweg entlang nach Lunz am See gelangt. Von der Pfarrkirche überquert man auf überdachter Holzbrücke die Ybbs und wandert entlang der Seepromenade zum See. Nun am besten entlang des Südufers auf schattigem Weg zur ehemaligen Biologischen Station und vorbei am Schloss Seehof über den Durchlass nach Lackenhof. Nun wie bei voriger Wegbeschreibung über den Riffelsattel hinüber zu den Ötschergräben und talaus zum „Ötscherhias“. Dort führt ein Steig nach Süden hinauf zum Hagengut, und entlang der Straße wandert man vorbei am Erlaufstausee nach Mitterbach. Zuletzt auf ebenen Waldwegen und Forststraßen durch eine reizvolle Moränenlandschaft nach Mariazell.
Eine zweite Variante führt vom Riffelsattel oberhalb der „Dirndlmäuer“ auf schmalem, teils felsigem Steig (erhöhte Trittsicherheit erforderlich!) hinüber zu den meist ebenen Forststraßen der Feldwiesalm (ca. 1.300 m). Von dort kann man entweder gleich von der Brunnsteinalm zum Erlaufursprung und weiter zum Erlaufsee absteigen oder auch noch vom „Eisernen Hergott“ mit kurzem Steilanstieg die Gemeindealpe (1.626 m) überqueren. Vom Gipfel, auf dem das Terzer Haus steht, hat man allerdings noch 800 Höhenmeter im Abstieg zu bewältigen, bevor man ähnlich wie bei der ersten Variante von Mitterbach oder vom Erlaufsee aus sein Ziel erreicht. Im Frühjahr muss man auf der Feldwiesalm manchmal bis Mitte Mai mit Schneefeldern rechnen. Insgesamt je nach Variante eine leichte bis mittelschwere Tour, für die jedoch viel Kondition erforderlich ist. Für die Strecke ab Lunz am See sollten ca. 10 Stunden Gehzeit geplant werden.

Lage

Lagekarte Bergsteigerdorf Lunz am See
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