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Blick vom Scheiblingstein auf Lunz am See

Lunz am See
wo die Ois zur Ybbs mutiert

Blick vom Scheiblingstein auf Lunz am SeeDer Lunzer See mit Schwan © Martin PlodererWanderung rund um Lunz © Martin PlodererGipfelkreuz im Abendlicht © Martin PlodererDer Lunzer See © Martin PlodererRast unterm Überhang © Martin PlodererBlick vom Scheiblingstein Richtung Dürrenstein © Martin PlodererAussichtsreiche Bergtour © Martin PlodererBlick vom Dürrenstein auf den Obersee und Scheiblingstein © Heinz HuberLunz bietet wunderbare Schitourenberge © Heinz HuberSchitour in der Umgebung von Lunz © Martin PlodererHerbststimmung beim alten Sägewerk © Roland Kals
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Klettern

Ötscher, Rauher Kamm (I+, Var. bis II)

Der Ötscher ist Sommer wie Winter ein beliebtes Ziel für Wanderer und Bergsteiger. Dass von Ost bzw. Nordost über den Grat des “Rauhen Kammes” ein leichter Klettersteig existiert, wissen nur Wenige. Für tritt-sichere Bergsteiger stellt die Überschreitung entlang dieser – teilweise im I. und II. Schwierigkeitsgrad – ausgesetzten Kammkletterei keine Schwierig-keit dar. Die Route vom Ausgangspunkt Ranecksattel ist mit Sicherheit die schönste Bergwanderung auf den Ötscher.

Ötscher Nordwand (IV)

Ausgesprochen Alpiner Anstieg durch die Nordwand des Ötscher. Ausgangspunkt ist auch hier Lackenhof und man folgt dem Normalweg zum Rauhen Kamm. Vor dem Hochwald zweigt der Weg rechts ab und führt über die Geröllhalde „In der Pfann“ zum Einstieg. Die Route führt über mit Schotter bedeckte Bänder, Absätze, (Wasser-) Rinnen und kurze Wandstellen durch die zum Teil brüchige Nordwand. Neben Steinschlag muss auch die mäßige Absicherung beachtet werden, zusätzliche Sicherungen sind oft notwendig.

Dürrenstein Süd-West Grat (II bis IV)

Der Süd-West Grat ist sicherlich der anspruchsvollste Anstieg auf den Dürrenstein. Die Wegzeit beträgt zirka 8 bis 10 Stunden. Da der Anstieg südseitig erfolgt, ist er im Sommer ziemlich heiß. Die beste Jahreszeit ist daher der Herbst (September bis Ende Oktober). Allerdings ist die Ybbstaler Hütte ab 26. Oktober nicht mehr bewirtschaftet. Empfohlene Ausrüstung: 50 Meter Einfach- oder Doppelseil, einen Satz Klemmkeile, 5 Expressschlingen, drei Bandschlingen 60 cm und 3 Bandschlingen 120 cm. Wer will, kann auch Felshaken mitnehmen. 3 bis 4 Liter Getränke.

Zustieg: Da der Originalanstieg durch das Wildnisschutzgebiet führt und dieses nicht betreten werden darf, muss man dieses umgehen und über die Eisenstadt Jagdhütte, den Eisenstadtriedl und den Wandfußsteig ansteigen. Anstieg zur Ybbstaler Hütte 2 Stunden, weiter zur Eisenstadt 1,5 Stunden und entlang des Wandfußsteigs zum Einstieg in den Südwestgrat 1 Stunde.

Charakteristik: Einstiegshöhe 1.400 m, Ausstieg 1.760 m (Vorgipfel des Dürrensteins). Der Grat ist stark verkarstet und örtlich steinschlaggefährdet. Er ist im Schwierigkeitsgrad 2 bis 4 zu klettern. Schwierigere Varianten sind möglich. Keine Haken oder Markierungen vorhanden. Zahlreiche natürliche Sicherungsmöglichkeiten (Bäume, Blöcke, Spalten, Risse). Teilweise grasdurchsetzter Fels. Relativ schöner, nicht all zu schwieriger alpiner Grat, jedoch anspruchsvoll auf Grund des langen Zustieges und der beträchtlichen Höhenmeter. Teilweise ausgesetzt, aber dafür mit herrlichem Ausblick in das Wildnisgebiet Dürrenstein.

Zeitbedarf: ca. 8 bis 9 Stunden Aufstieg und 3 Stunden Abstieg ins Steinbachtal.

Route: Der Einstieg befindet sich unter einer imposanten Felswand. Zunächst in leichtem Gelände (I-II) bis zu einem Felseinschnitt und danach wieder nach links ausqueren. Entlang der Felswand, bis man zu einem Einschnitt gelangt (ca. 100 m). Durch diesen hinauf (II) und über diverse Stufen (2.- 4. Grad) und Grasbänder bis zum Vorgipfel.

Abstieg: Über den Normalweg des Dürrenstein. Ca. 1,5 Stunden bis zur Ybbstaler Hütte und 1,5 Stunden von dort in das Tal.

Lage

Lagekarte Bergsteigerdorf Lunz am See

Klettertour Rauher Kamm

Klettertour
Ötscher-Nordwand

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