Die Gemeinde Blons im Großen Walsertal

Großes Walsertal
Willkommen im UNESCO-Biosphärenpark

Die Gemeinde Blons im Großen WalsertalAlmabtriebAlpe SterisDie Alpe Oberpartnom im WinterAufstieg zur Roten WandDie Biberacherhütte gegen die HochkünzelspitzeFontanella im WinterDie Hutla AlpeDas KlesenzatalDie Probstei St. GeroldSchneeschuhwandernSilberdistel über dem Nebelmeer

Das Große Walsertal liegt im Süden Vorarlbergs im Bezirk Bludenz und ist sehr dünn besiedelt. Auf einer Fläche von 192 km² leben nur rund 3.500 Einwohner in sechs eigenständigen Gemeinden. Im Jahr 2000 wurde das gesamte Große Walsertal von der UNESCO in die Liste der weltweiten Musterregionen für nachhaltiges Leben und Wirtschaften aufgenommen und in diesem Zug als “Biosphärenpark” ausgezeichnet.

Grüne Grasberge neben schroffen Kalkgipfeln
Geologisch ist das Tal zweigeteilt: Der nördliche Teil ist von den sanften grünen Bergen des Vorarlberger Flysch geprägt, der südliche Teil von den wildromantischen, schroffen Gipfeln der Kalkhochalpen, die über 2.700 m Seehöhe erreichen.

Besonderheiten der Flora und Fauna
Das Große Walsertal ist auf Grund der Vielfalt des geologischen Untergrundes und der unterschiedlichen Landnutzungsformen sehr artenreich. Auf den kräuterreichen Bergwiesen findet man noch die geschützte Arnika, eine alte Arzneipflanze zur Wundheilung. Die Kalkmagerrasen im Großen Walsertal sind ideale Standorte für das seltene Kohlröschen, eine kleine, rötlich braune Orchidee, die stark nach Vanille duftet. Auf den Wiesen oberhalb der Waldgrenze begleiten den Wanderer die schrillen Pfiffe des weit verbreiteten Murmeltiers. In den Kalkschuttfluren blüht unter anderem das Alpen-Leinkraut. Die mächtige Rote Wand ist mit 2.704 m nicht nur der höchste Gipfel im Tal, sondern bietet auch Lebensraum für Gams- und Steinwild.

Geschichte und Kultur der Walser
Die Vorfahren der Walser sind im 14. Jahrhundert aus dem Wallis in der Schweiz eingewandert. Sie haben sich ausschließlich in noch unbesiedelten Gebieten nieder gelassen, rodeten dort die Wälder und verteilten ihre Häuser und Höfe über die steilen Hänge der Täler. Im Auftrag des Grafen von Montfort kontrollierten die Großwalsertaler Vorfahren Pässe und Grenzen in diesen unwegsamen Regionen, dafür durften sie sich freie Bauern nennen und mussten nur wenig Zins bezahlen. Bis heute sagt man den Walsern deshalb eine große Freiheitsliebe nach. Jahrhundertelang lebte man im Großen Walsertal fast gänzlich abgeschieden, und das hat seine Spuren hinterlassen. Wer sich Zeit nimmt, entdeckt eine eigenständige Kultur, einen eigenständigen Dialekt und sogar eine eigenständige Lebensphilosophie.
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Das Große Walsertal als Umweltmusterregion
34 touristische Betriebe im Großen Walsertal arbeiten nach Kriterien im Sinne der Biosphärenpark-Philosophie, d.h. im Einklang mit der Natur. Vier Betriebe wurden 2004 mit dem Österreichischen Umweltzeichen für Tourismus ausgezeichnet. Die gesamte Region wurde mit zahlreichen Umweltpreisen prämiert: der Europäische Dorferneuerungspreis 2004, die europäische EMAS-Umweltzertifizierung 2004, Energieregion der Zukunft und Europäischer Energy Award, der ARGE Alp Preis und der Hauptpreis “Gemeinde der Zukunft” sind nur einige der zahlreichen Umweltaus-zeichnungen.

Die Bergsteigerdörfer-Partnerbetriebe
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