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Auffi, obi, eini – Nachhaltige Bergdörfer

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Auf der Südseite der Tauern – Seen-Wanderung in der steirischen Krakau

Podcast zur Sendung vom 11.07.2010

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Faszination Europa – Bergsteigerdörfer

Monte – Magazin für alpine Lebensart
Bergsteigerdörfer: Suchen und Finden des Echten

pdfFrankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Artikel vom 9. Mai 2010, Nr. 18

Osttirols Dörfer steigen zum Gipfel auf

(Kleine Zeitung vom 11.2.2009)
Sie setzen auf sanften Tourismus, zeichnen sich für ihren Einklang zwischen Mensch und Natur aus und gelten als Pioniere des Alpinismus. Die Rede ist von “Bergsteigerdörfern”, eine Initiative des Österreichischen Alpenvereins, (ÖAV). Neben Kals und dem Tiroler Gailtal ist heuer erstmals das Villgratental im erlesenen Kreis dabei.
“Das Villgratental ist prädestiniert dafür. Es ist ein wunderbares Gebiet für Bergwanderer und Schitourengeher. Wir wollen damit die langjährigen Aktivitäten für den naturnahen Tourismus unterstützen”, sagt Peter Haßlacher von der Abteilung für Raumplanung und Naturschutz des ÖAV.
Österreichweit sind 16 Gemeinden und Talschaften als Bergsteigerdörfer deklariert, die nach strengen Grundsätzen wie Tourismusphilosophie, Ortsbild und Image oder Natur- und Landschaftsschutz ausgewählt werden. Kals am Großglockner gilt als klassisches Bergsteigerdorf.
Allerdings wird der Ort, nach dem schitechnischen Zusammenschluss mit Matrei, vom ÖAV mit Argusaugen beobachtet. “Von der natürlichen Ausstrahlung her ist Kals nicht in Frage zu stellen. Nun liegt es an der Gemeinde selbst, welche Entwicklung sie in Zukunft nimmt”, sagt Peter Haßlacher.
Während sich in Nordtirol Vent und Ginzling mit dem Titel schmücken dürfen, sind es in Osttirol mit Unter-und Obertilliach, Kartitsch, Außer- und Innervillgraten sowie Kals immerhin sechs Gemeinden.
“Das ist eine Hommage an einen Bezirk, der in vielen Bereichen den Vorstellungen der Alpenkonvention entspricht”, so Haßlacher, der durch die Förderung über das Programm ländliche Entwicklung 2007-2013 professionell durchstarten möchte. “Eine neue Broschüre erscheint im März.”
KRISTINA PRANTER-KREUZER

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