












Der Gstoder gilt als einsamer und schöner Hochwinterskiberg mit ski-technisch geringen Schwierigkeiten und einer moderaten Aufstiegshöhe. Ähnlich wie der Preber ist auch der Gstoder ein Grenzberg zwischen dem Salzburger Land und der Steiermark. Durch seine isolierte Position vis á vis des Hauptkammes sind besonders umfassende Einblicke in die Südabdachung der Niederen Tauern möglich (900 HM, 2 Stunden).
Obwohl unschwierig und häufig besucht, sollte die Dockneralm im Winter nicht unterschätzt werden. Die Südrinne kann durchaus gefährliche Schneebretter bergen, wie ein tödliches Lawinenunglück im Jahr 1995 bewiesen hat. Über Bergwiesen und lichten Wald setzt unvermittelt die baumfreie Gipfelkalotte an, über die man den Gipfel erreicht (1.010 HM, 2,5 Stunden).
Der Preber zählt zu den höchsten Gipfeln in den Niederen Tauern und ist wahrscheinlich eines der beliebtesten Skitourenziele der Ostalpen. Obwohl den ganzen Winter über lohnend, sind die Firntouren im Frühjahr von besonderer Güte. Nach Krakauhintermühlen hinunter kann man – ausreichende Schneelage vorausgesetzt – immerhin 1.400 Abfahrtshöhenmeter genießen. Bei klarem Wetter bietet sich ein großartiger Rundblick. Gegen Süden sieht man bis zu den Julischen Alpen, im Westen bis zum Großglockner und gegen Nordwesten ist der mächtige Hochgolling, der höchste Gipfel der Schladminger Tauern, zu bewundern.
Dieser markante Felsgipfel ist auch zur Firnzeit ein lohnendes Ziel, erfordert allerdings erhebliche Alpinerfahrung. Der Aufstieg führt über den Rantensee in das Wiegenkar und weiter über die Südwestflanke in den Gipfelbereich. Der Übergang zum Gipfel ist ziemlich schwierig und nur geübten Skibergsteigern zu empfehlen.
Lohnende Skitour mit steilen Firnabfahrten im Frühjahr (Rupprechtseck: 1.220 HM, 3 Stunden; Arfeld: 1.119 HM, 3 Stunden).