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Arthur-von-Schmid-Haus am Dösener See © Peter Angermann

Mallnitz
Perle des Nationalparks Hohe Tauern

Arthur-von-Schmid-Haus am Dösener See © Peter AngermannDas Dösental © Peter AngermannBlick vom Dösental auf das Säuleck © Peter AngermannHochalmspitze mit Blick ins Seebachtal © Peter AngermannWanderung im Dösental © Peter AngermannKlettern in der Nähe des Arthur-von-Schmid Hauses © Peter AngermannSchafe beim Arthur-von-Schmid Haus © Peter AngermannPause während der Bergtour © Peter AngermannBlick auf den Ankogel © Peter AngermannDösental © Peter AngermannAlmabtrieb durch Mallnitz © Peter AngermannSchitour im Lonzagebiet-Häusleralm © Peter Angermann
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Die Bergwelt um Mallnitz im Kärntner Anteil des Nationalparkes Hohe Tauern ist heute ein touristisch bestens erschlossenes Gebiet. Eine Vielzahl an Wanderwegen und Steigen und vor allem zahlreiche Schutzhütten umsäumen den Tauernort. Diese Wege und Hütten sind die Basis für den Sommerfremdenverkehr in der 1.000 Seelengemeinde.

Es ist vielen vielleicht zu wenig bewusst, dass diese großartige Erschließungsarbeit beinahe ausschließlich das Werk Deutscher- und Oesterreichischer Alpenvereinssektionen im ausgehenden 19. Jahrhundert war und ist, die hier in der wunderschönen Bergwelt der Hohen Tauern ihr Betätigungsfeld und damit eine zweite, alpine Heimat fanden. Die Wege und Hütten tragen auch die Namen dieser Sektionen, ob Graz (Arthur-von-Schmid-Haus), Hannover, Hagen, Minden, Celle oder Witten, sie und noch viele mehr engagieren sich zum Teil seit mehr als 100 Jahren in Mallnitz.

Für Mallnitz engagierte sich dabei besonders die DAV-Sektion Hannover und ihr langjähriger Vorsitzender, Prof. Carl Arnold. Seinem großen Engagement ist es zu danken, dass Mallnitz sich zu einem Fremdenverkehrsort entwickelt hat. Prof. C. Arnold war als begeisterter Bergsteiger auch bereits des Öfteren im Tauerngebiet unterwegs gewesen, als er 1885 gemeinsam mit Bergkameraden von Gastein aus den Aufstieg auf den Ankogel unternahm. Auf Mallnitzer Seite wollte man wieder absteigen und nach Villach weiterreisen. Dabei verletzte sich jedoch ihr Führer bei einem Sturz derart schwer, dass dieser nicht mehr in der Lage war, alleine weiterzugehen. Der mühevolle Transport des Verletzten ins Tal hat in ihm den Gedanken reifen lassen, im bis dato völlig unerschlossenen Ankogelgebiet eine Unterkunft zu errichten. Als 1886 der Hauptausschuss in München das Ankogelgebiet den Hannoveranern ans Herz legte, entschloss man sich, den bisher zur Sektion Klagenfurt gehörenden Ankogel und seine Umgebung fortan zum Arbeitsgebiet der Sektion Hannover zu erklären. Damit war Hannover die erste deutsche Sektion, die sich auf Kärntner Boden niederließ.

Als 1901 mit dem Bau der Tauernbahn begonnen wurde, reagierte man auch in der DAV-Sektion Hannover. Für den zu erwartenden Ansturm von Fremden wurde ab 1909 das Hannoverhaus über der Hannover Hütte gebaut und 1911 eingeweiht. Der große Verdienst Professor Arnolds ist es aber auch, dass er sich bemühte, auch andere Sektionen für Mallnitz zu gewinnen. Der Erfolg blieb nicht aus und bis heute engagieren sich in und um Mallnitz die Sektionen Duisburg, Hagen, Minden, Witten, Göttingen, Hannover, Goslar, Celle, Osnabrück, Kattowitz, Gießen, Detmold und Graz. Sektionen, die sich auch zur Arbeitsgemeinschaft Tauernhöhenweg zusammengeschlossen haben.

Lage

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TIPP:
7. Kärntner Nationalparkfest am 31. Juli 2010

In Mallnitz findet das 7. Kärntner Nationalparkfest statt.

Erstbesteigung der Hochalmspitze am 15. August 1859

Am Gipfel der Hochalmspitze
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